Für eine solidarische Gesellschaft – gegen jede Ausgrenzung

Für eine solidarische Gesellschaft – gegen jede Ausgrenzung
Rassistisch motivierter Hass gegen den Islam, chauvinistischer Nationalismus und das Schüren von Angst vor Flüchtlingen beängstigt uns. Ob als politische Demonstration unter dem Namen PEGIDA in Dresden oder unter anderer Flagge, ob als Erfahrung von Rassismus im Alltag oder als Besorgnis vor einer „Flüchtlingswelle“ in den Medien, uns schlägt eine Welle der Ausgrenzung entgegen, die den Geist der Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz atmet. Dies alles empört uns und ruft nach einer deutlichen Antwort:
Ein klares Zeichen für ein friedliches Zusammenleben mit Menschen gleich welcher Herkunft, Religion oder Konfession, ist jetzt notwendig.
Wir treten für ein solidarisches, buntes und weltoffenes Oldenburg ein, in dem niemand wegen seiner Herkunft, seiner Hautfarbe, Kultur, Religion, politischen Meinung, seinem Geschlecht, der sexuellen Orientierung oder wegen einer Behinderung diskriminiert wird.
Wir heißen alle Menschen willkommen, die wegen Verfolgung, Krieg, Bürgerkrieg oder andren Notsituationen ihr Heimatland verlassen müssen.
Unsere Stadt soll alle Anstrengungen unternehmen, ausreichende Wohnungen zu finden, um Flüchtlinge dezentral unterbringen zu können und um sie in das gesellschaftliche Leben zu integrieren.
Den Hasspredigern gilt es Aufklärung entgegenzusetzen. Wir müssen deutlich machen:
Soziale Probleme in unserem Land können nicht dadurch gelöst werden, dass die Benachteiligten nach unten treten. Die Ursachen liegen nicht bei Flüchtlingen. Diese haben weder die Finanzkrise ausgelöst noch sind sie dafür verantwortlich, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht. Wer von „Islamisierung des Abendlandes“ redet, lenkt ab, schürt Ängste, predigt Intoleranz und spaltet die Gesellschaft.
Europa hat mit der derzeitigen Flüchtlingssituation eine besondere Verantwortung. Weltweit gibt es so viele Flüchtlinge wie nie nach dem Zweiten Weltkrieg. Vielfach sind europäische Staaten mit Waffenlieferungen, subventionierten Agrarexporten und Ressourcenausbeutung direkt für die Probleme in den Heimatländern verantwortlich. Vor diesem Hintergrund sind die europäischen Länder  in der Pflicht, Menschen Schutz zu gewähren.
Um den politischen Willen für eine solidarische Gesellschaft und gegen Ausgrenzung zum Ausdruck zu bringen rufen wir zu einer
Demonstration und Kundgebung
auf, zu einer Manifestation gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Flüchtlingshetze.
am Samstag, den 21.2.15 um 11 Uhr in Oldenburg
ab Hauptbahnhof
und Kundgebung um 12.30 Uhr auf dem Schlossplatz

Filmvorführung: DIE TOTEN BLEIBEN JUNG

Nach dem gleichnamigendie toten bleiben jung_finalRoman
von Anna Seghers

07.01.2015, 19:30 h
Gaststätte „Litfaß“, Lindenstr. 57,
Oldenburg

Vor 100 Jahren entfesselten die Deutschen und Österreichischen Monarchien den ersten Weltkrieg. Viereinhalb Jahre später beendeten die ArbeiterInnen in Ost und West das Völkerschlachten. In Deutschland waren es Menschen wie Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Leo Jogiches sowie namemlose Tausende, die diesen Ausbruchsversuch aus Kapitalismus und Barbarei als erstes mit ihrem Leben bezahlten. Der Film und der Roman von Anna Seghers erzählen davon.

Anhand der Ermordung des Jungkommunisten Erwin während der Novemberrevolution erzählt Anna Seghers die Geschichte der folgenden Weimarer Republik aus den Perspektiven so unterschiedlicher Akteure wie der Adeligen, der Großbürgerlichen, des bäuerlichen und proletarischen Milieus. Der Verlauf der deutschen Geschichte hin zu Faschismus, Krieg und Zerstörung wird auf breiter gesellschaftlicher Basis erzählt und damit die deutsche Tragödie nachvollziehbar.

Wir, die Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei in Oldenburg, zeigen die DEFA Produktion aus dem Jahr 1968 vor dem Hintergrund des 70. Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus am 8. Mai 2015, der ohne den entscheidenden Beitrag der Roten Armee sowie dem Kampf der antifaschistischen PartisanInnen nicht möglich gewesen wäre. Wir zeigen ihn aus dem Grunde, weil der Faschismus leider nicht nur eine verhängnisvolle Geschichtsrelevanz besitzt, sondern in Europa neue gefahrliche Brisanz gewinnt: von Ungarn, Ukraine über Schweden bis in die Kernländer EU-Europas. Wir zeigen ihn, weil Krieg und Reaktion wieder zum Normalfall für die Herrschenden geworden sind und es hohe Zeit ist gemeinsam Widerstand gegen Imperialismus, Krieg und Faschismus zu leisten!

Rassistenaufmarsch in Hannover verhindern!

Am 15.11. wollen rechte Hooligans und Nazis in Hannover unter dem
Motto  „Europa gegen den Terror des Islam“ aufmarschieren. Genauso wie
in Köln wollen sie ihren anti-muslimischen Rassismus verbreiten und in
die  Tat  umsetzen. Die DKP Hannover meint: Einen weiteren politischen
Erfolg für den rechten Mob müssen wir gemeinsam verhindern!
Antifaschisten,  Demokraten  und  Gewerkschafter aus Hannover bereiten
derzeit  Gegenproteste vor. Die DKP unterstützt die Proteste und reiht
sich ein. Kommt nach Hannover! Keinen Fußbreit den Faschisten! No pasaran!

Für weitere Infos bitte melden bei:  hannover@dkp-niedersachsen.de

Ukraine am Abgrund – informiert euch über die Situation!

Am Freitag, den 7.11.14 findet die Veranstaltung mit Susann Witt-Stahl statt: http://dkpinol.wordpress.com/2014/10/26/vom-maidan-in-den-burgerkrieg-die-ukraine-am-abgrund/

alternative-pressrundschau

http://alternativepresseschau.wordpress.com/

Eine Information abseits des bürgerlichen Mainstreams:
Die alternative presseschau stellt täglich, in deutscher Sprache, eine Auswahl von Nachrichten zu den Ereignissen in der Ukraine und den selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk zusammen. Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten „Novorossia“ sowie „dnr-news“ und „novorosinform“, sowie auch aus ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa

Vom Maidan in den Bürgerkrieg – Die Ukraine am Abgrund

Die Journalistin Susann Witt-Stahl berichtet aus Kiew, Charkow, Slawjansk und Donezk
 
Freitag, 07.11.2014, 19:30 Uhr
Büro der Linkspartei, Kaiserstr. 19,
Oldenburg

In der Ukraine Featured imageherrscht seit dem 5. September ein brüchiger Waffenstillstand, nachdem seit April ein blutiger Krieg zwischen der Regierung und den Aufständischen im Donbass geführt wurde. Hunderttausende Menschen sind seit dem aus der Ostukraine geflohen. Gegner des „Maidan“ sind ihres Lebens nicht mehr sicher, Antifaschisten und Linke werden verfolgt. Droht der Ukraine der Faschismus? Wie konnte dieses Land so schnell in den Abgrund stürzen?

Die Journalistin Susann Witt-Stahl hat seit den Tagen des „Maidan“ mehrmals die Ukraine besucht, um sich selbst ein Bild von der dramatischen Lage zu machen; zuletzt Anfang September. Sie war sowohl auf dem Maidan in Kiew als auch bei der Unabhängigkeitsbewegung im Donbass.

In ihrem Vortrag wird die Journalistin von ihren Gesprächen mit den Menschen berichten und die sich gegenüber stehenden politischen Kräfte analysieren: Welche Rolle spielen die Faschisten? Welche antifaschistischen Kräfte gibt es und wie ist ihre Lage? Welche Interessen verfolgen EU und USA? Was wollen die politischen Kräfte in den nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk und welchen Einfluss hat Rußland auf sie?

Veranstaltet durch:
DKP Oldenburg

Kundgebung anlässlich des Hiroshima-Tages

Abgeschrieben von: http://oldenburger-friedensbuendnis.de/kundgebung-anlaesslich-des-hiroshima-tages/
Das Oldenburger Friedensbündnis ruft zum 09.08.14 um 17.00 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Rathausplatz in Oldenburg zum Hiroshima Gedenken auf.

An diesem Tag gedenken wir der schrecklichen Ereignisse vor fast 70 Jahren, als der 2. Weltkrieg eigentlich schon beendet war. Wir versuchen zu verstehen, wieso diese scheinbar so sinnlosen menschenverachtenden Entscheidungen getroffen wurden.
Wir können aber nicht gedenken ohne dabei zugleich an heutige Geschehnisse zu denken, denn das Ende des 2. Weltkrieges war auch ein Zeitpunkt, an dem sich alle friedliebenden und fortschrittlichen Menschen geschworen haben, alles dafür zu tun, um zukünftig militärische Auseinandersetzungen überall auf der Welt zu verhindern.
„Kundgebung anlässlich des Hiroshima-Tages“ weiterlesen

Vorwärts und nicht Vergessen!

Eine Wortmeldung zur Kulturveranstaltung der DKP-Oldenburg am 24.07.2014

Mit diesen mahnenden Worten aus dem von Berthold Brecht und Hans Eisler verfaßten Arbeitersolidaritätslied aus den Endzeiten der Weimarer Republik (1929/30), lässt sich am eindringlichsten das Resümee über eine bemerkenswerte Veranstaltung in Oldenburg zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs 1914 umschreiben.

Unter dem Titel „100 Jahre im Bann der Gewalt! – Von Sarajewo 1914 ins Donbass 2014“ hatte die DKP-Oldenburg am 24. Juli 2014 in das Litfaß eingeladen. Mit einer Lesung aus Tagebüchern der Weltkriegszeit des Schriftstellers und linken Aktivisten Erich Mühsam galt es, sich dieses für die gesamte Menschheit bedeutsame Ereignis über das bloße Erinnern hinweg zu Vergegenwärtigen. Eingerahmt wurde diese Spurensuche – wie es sinnbildlich im Untertitel zur Veranstaltung hieß, durch zeitübergreifenden Arbeiter-, Revolutions- und Antikriegslieder mit dem Osnabrücker Liedermacher Achim Bigus.
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Infostand in Oldenburg – Solidarität mit den Antifaschist*innen in der Ukraine!

An diesem Samstag, den 12.07.2014, findet um 11 Uhr unser Infotisch am Pferdemarkt statt.

Der Schwerpunkt liegt auf der Ukraine und der verheerenden Lage dort. Dem tödlichen Schweigen und Dulden der EU/ BRD, gegenüber den Verbrechen der Regierung Poroschenko, gilt es Solidarität mit den verfolgten Antifaschisten und Kommunisten, nicht zu vergessen der vom Krieg heimgesuchten Bevölkerung, entgegenzusetzen.