Veranstaltung zur Reichsprogromnacht

Am 3.11. findet im „Beppo“ eine Veranstaltung der DKP zum  Antisemitismus und der Vernichtungspolitik der Hitlerfaschisten statt. Eingeladen ist Jürgen Lloyd aus Krefeld, Lehrer an der Karl-Liebknecht-Schule der DKP.

Als vor 78 Jahren die Synagogen in Deutschland angezündet wurden, war das ein vorläufiger trauriger Höhepunkt der Verfolgung von Jüdinnen und Juden im so genannten „Dritten Reich“ und es war der Startschuss zur gewaltsamen Vertreibung und Ermordung jüdischer BürgerInnen. „Veranstaltung zur Reichsprogromnacht“ weiterlesen

Carl von Ossietzky am 3.10. im Beppo

Vor 127 Jahren, am 3. Oktober 1889 wurde der Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky geboren. Zu diesem Anlass findet am „Tag der deutschen Einheit“ eine Lesung in der Gaststätte „Bei Beppo“ statt.

Die DKP Oldenburg will mit dieser Veranstaltung an den großen Journalisten, Schriftsteller und Pazifisten erinnern, den die Nazis verfolgten um seine Stimme für Frieden, Demokratie und sozialer Republik zum Schweigen zu bringen.

„In der heutigen Zeit in der der Krieg ganze Regionen verwüstet, deutsches Militär ins Ausland geschickt und die Spannungen zu Russland verschärft werden, hat uns der Pazifist Ossietzky einiges zu sagen,“ erklärt hierzu der Vorsitzende „Carl von Ossietzky am 3.10. im Beppo“ weiterlesen

60 Jahre KPD-Verbot: Zeitzeugen erinnern sich

Am vergangenen Donnerstag fand in Bremen eine gut besuchte Veranstaltung zum Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands vor 60 Jahren statt. Über 80 Teilnehmer fanden sich in den Weserterrassen am Osterdeich ein. Auch aus Oldenburg und Umland reisten zahlreiche Gäste an.

Wir veröffentlichen hier einen Zeitungsartikel des Weserkurier. Der Journalist Jürgen Theiner führte anlässlich der Veranstaltung ein Interview mit Willi Gerns (DKP, Opfer der Kommunistenverfolgung in der Alt-BRD) und Heinrich Hannover (Jurist, Autor, Links-Anwalt)

Opfer der Gesinnungsjustiz
60 Jahre KPD-Verbot: Zeitzeugen erinnern sich
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Neue Kommunistische Partei Niederlande in Esterwegen

Am 7. Mai nahmen KommunistInnen aus Holland und Deutschland an der Gedenkfeier in Esterwegen zur Befreiung vom Faschismus teil. Unsere Holländischen GenossInnen haben uns nun die deutsche Übersetung ihre Rede zur Verfügung gestellt, die wir hiermit veröffentlichen.

Für die Neue Kommunistische Partei der Niederlande hielt das Sekretariatsmitglied des Bezirks Groningen der NCPN, Matthijs Dröge, folgene Rede: „Neue Kommunistische Partei Niederlande in Esterwegen“ weiterlesen

FILMREIHE 75 Jahre Überfall auf die Sowjetunion

Am 22. Juni 1941 überfiel der deutsche Imperialismus die Sowjetunion, nachdem er in den vergangenen zwei Jahren halb Europa unterworfen und gemeinsam mit den so genannten Achsenmächten einen Weltkrieg zur Neuaufteilung der Weltmärkte begonnen hatte. “Stalin bricht Hitler das Genick“, so brachte Ernst Thälmann seine Zuversicht und sein festes Vertrauen zum ersten Arbeiter- und Bauernstaat zum Ausdruck. Hatte 1939 der Nichtangriffspakt mit Hitlerdeutschland viele schwankend gemacht, so sehnten doch Millionen Menschen in der ganzen Welt darauf, das nun eine Wende im Krieg eintreffen möge.

Wir zeigen zum 75. Jahrestag des Überfalls russische Filme aus verschiedenen Jahrzehnten. Und wenn auch heute kein Vaterland des internationalen Proletariats uns zur Seite steht gegen Faschismus und Krieg, so ziehen wir dennoch Kraft und Hoffnung aus der damals real gewordenen Utopie. Denn die Geschichte soll uns ein Lehrmeister sein! Für alle, die einen Blick wagen wollen, wie es wirklich war: „FILMREIHE 75 Jahre Überfall auf die Sowjetunion“ weiterlesen

Gedenken in Esterwegen

Am 7. Mai findet in der Begräbnisstätte Esterwegen im Emsland wieder das Gedenken für die Opfer des Faschismus statt. Dieses Gedenken wird durch die „Niederländisch – Deutsche Initiative 8. Mai“ gestaltet. Die Initiative betrachtet es als ihre Aufgabe, mit der alljährlichen Veranstaltung der Opfer des Faschismus zu gedenken und gleichzeitig gegenwärtige undemokratische und neofaschistische Entwicklungen, Diktaturen und Kriege anzuklagen.In diesem Jahr reden neben dem Hamburger Schauspieler Rolf Becker auch Christel Pieper, die Tochter eines Moorsoldaten sowie Mathijs Dröge aus den Niederlanden. Der in den Niederlanden sehr bekannte Chor „de volksstem“ (Die Volksstimme) umrahmt das Programm kulturell.

Ort: Begräbnisstätte Esterwegen an der B 401

Sonnabend 7.Mai 2016 um 15 Uhr

Esterwegen 2016

Aufruf der DKP zum 1. Mai 2016

Heraus zum 1. Mai: Solidarität mit den Verfolgten! Gemeinsam kämpfen gegen das Kapital!

Wir rufen auf zur Teilnahme an den Mai-Demonstrationen der Gewerkschaften. Der DGB und seine Einzelgewerkschaften organisieren die Demonstrationen in diesem Jahr unter dem Motto „Zeit für mehr Solidarität“. Im Fokus stehen dabei die Solidarität mit den Geflüchteten, aber auch mit denen, die unter Lohndumping, Leiharbeit und schlechten Arbeitsbedingungen leiden, die trotz lebenslanger Arbeit von ihrer Rente nicht leben können, und mit den Frauen, die immer noch für gleiche Arbeit mehr als ein Fünftel weniger Lohn bekommen.

„Aufruf der DKP zum 1. Mai 2016“ weiterlesen

Refugees welcome Demonstration

Liebe GenossInnen, liebe FreundeDemoplakat

am Samstag, den 12. März, um 14 Uhr findet eine Demonstration gegen Rassismus in Oldenburg statt. Der Gruppenvorstand der DKP Oldenburg ruft dazu auf sich daran zu beteiligen. Start der Demo ist Stau, am Hafen beim Kran.

Bitte weiterleiten und teilnehmen!

Aufruf entnommen Offener antifaschistische Treff Oldenburg

http://antifatreff.blogsport.de/2016/03/05/refugees-welcome-demo-am-12-03-2016/

Wir rufen auf, am 12. März um 14 Uhr in Oldenburg für Solidarität mit Geflüchteten zu demonstrieren und gemeinsam gegen Rassismus, religiösen Fundamentalismus und patriarchale Strukturen zusammenzustehen! Beginnen soll die Demo am Hafen beim Kran.

Aktuell finden sich viele Menschen auf der Welt in der Situation wieder vor lebensbedrohlichen Umständen zu fliehen. Aufgrund von Krieg, Terror, Hunger, wirtschaftlicher Not, Verfolgung weiteren Gründen. Natürlich suchen diese Leute auch in Europa und Deutschland Schutz. Sie hoffen auf ein sicheres Leben und nehmen schwerste und auch lebensgefährliche Wege in Kauf um bis hierher zu gelangen. Allerdings finden sie nicht unbedingt das, was sie sich erhofft hatten. In Deutschland feiert man sich zwar momentan für seine sogenannte „Willkommenskultur“, die Realität sieht aber für viele Geflüchtete ganz anders aus: Von öffentlicher Seite werden Menschen, die Anträge auf Asyl stellen, immer wieder Steine in den Weg gelegt und das Ziel scheint zu bleiben, sie so schnell wie möglich wieder abzuschieben. Im alltäglichen Leben sieht es für Geflüchtete nicht unbedingt besser aus. Die deutsche Zivilbevölkerung zeigt sich zunehmend rassistisch. Angefangen bei der AFD, über PEGIDA bis hin zu den rassistischen Bürgerwehren, die sich in letzter Zeit, vor allem im Norden, gebildet haben. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Man muss nicht zu Veranstaltungen wie PEGIDA gehen um Rassist zu sein. Viele Menschen in diesem Land haben eine tendenziell rassistische Grundhaltung. Das zeigt sich an vielen Beispielen. Eines davon ist, wie mit den Ereignissen in Köln umgegangen wurde. Sexistisches und übergriffiges Verhalten wurde zum Problem von Migrant_innen gemacht ohne dabei die patriarchalen Strukturen als Problem anzuerkennen, die auch in Deutschland wirksam sind. Auch wird die Haltung vieler Menschen hier deutlich, wenn man sich einmal anschaut, wie viele Angriffe es in diesem und im letzten Jahr auf (potentielle) Geflüchtetenunterkünfte gab und wie groß die Zustimmung in der Bevölkerung zu solchen Taten war.
Es erscheint logisch, dass man bei solchen Sachen aktiv werden muss. Und solch eine Demo ist ein erster Schritt. Kommt zahlreich, je mehr desto besser, und sagt euren Freund_innen Bescheid.

Solidarität zeigen! Gemeinsam gegen Repression und rassistische Hetze!

Im Gedenken an Jan Gerdes – Widerstand gegen Rechtsentwicklung!

Cornelia Kerth
Cornelia Kerth

Kundgebung Jan Gerdes 2016Am Samstag, 05.03.2016 versammelten sich etwa 20 Personen, im Oldenburger Stadtnorden, um der Ermordung des KPD-Landtagsabgeordneten Johann Gerdes vor 83 Jahren zu gedenken.

Nach dem einleitenden Auftaktreferat des hiesigen DKP-Vorsitzenden, der die damalige Zeit und das Wirken Johann Gerdes anschaulich beschrieb, nahm Cornelia Kerth, Bundesvorsitzende der VVN/ BdA, das Wort. Sie schlug den Bogen vom historischen Faschismus, dem der Genosse Gerdes zum Opfer gefallen war, über die Gründung der NPD 1964 und ihrer Schlüsselfunktion für die extreme Rechte in der BRD, bis zu dem heutigen Faschismus auf der Straße, Stichwort Pegida, und der in die Parlamente drängenden AfD. Die Versammelten, von der DKP, über die Partei die Linke bis zu Mitgliedern der VVN/ BdA, waren sich einig mit der Kameradin Kerth, dass die NPD verboten gehört. Außerdem dass der Faschismus dort im öffentlichen Auftreten gehindert werden kann, wo es breit gefächerte antifaschistische Bündnisse gibt.

Nach einem musikalischen Programm und dem Schlusswort des DKP-Vorsitzenden wurden fünf rote Nelken an dem Straßenschild, dass an den Genossen Gerdes erinnert, niedergelegt.IMGP6918