Der Spanische Krieg 1936 – 1939

Am Donnerstag, den 6. April, ab 19.30 Uhr, findet im „Beppo“ ein offener Bildungsabend zum Spanischen Krieg statt. Reinhardt Silbermann und Cilly Keller aus Hamburg werden in einem Multimedia-Vortrag die internationalistische Hilfe für die Republik darstellen und insbesondere auf den Kampf der Seeleute bei der Lieferung von Hilfsgütern und der Umgehung der Blockade eingehen.

Wir veröffentlichen unten stehend einen Beitrag von Dr. Werner Abel, veröffentlicht im April 2016 von den „Kämpfern und Freunden der Spanischen Republik 1936 – 1939 e.V. (KFSR)“

Der Spanische Krieg 1936 – 1939

„Wenn in Spanien“, so sagte am 14. Juni 1937 während einer Sitzung des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale in Moskau der deutsche Kommunist Wilhelm Florin, „die Volksfront von den Faschisten niedergeschlagen würde, dann würde die Kriegsgefahr merklich anwachsen, der Frieden in Europa sehr schnell gefährdet sein. Darüber müssen wir uns klar sein und das den sozialdemokratischen Arbeitern und Funktionären in Frankreich und England klarlegen“. Die Mahnung, die von verschiedenen Einheitsfront-Angeboten unterlegt wurde, verhallte bei der Sozialistischen Internationale ungehört. Aber auch die politische Klasse der bürgerlichen Demokratien konnten oder wollten nicht verstehen, was die Kommunisten klarsichtig prognostiziert hatten: Der Krieg in Spanien ist das Vorspiel eines neuen Weltkriegs. „Der Spanische Krieg 1936 – 1939“ weiterlesen

Stolperstein für Jan Gerdes

P r e s s e m i t t e i l u n g _______________________

Ein S T O L P E R S T E I N für Johann Gerdes.

Am Mittwoch, 22. Februar 2017, wird der Künstler Gunter Demnig um 9 Uhr vor dem ehemaligen Haus des KPD – Mitglieds und Mitglied des Oldenburger Landtages, Johann (Jan) Gerdes, Neusüdenderweg 50, Oldenburg, einen Stolperstein verlegen.

Im Neusüdenderweg wurde Jan Gerdes von Angehörigen der SA zusammengeschlagen und man schoss auf ihn. Er erlag seinen Verletzungen.

Die Verlegung des Stolpersteins wird begleitet von Wort- und Liedbeiträgen.

Initiatoren und Kooperationspartner :
• Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V.
• CVJM/Gruppe junger Erwachsener/Thomaskirche Ofenerdiek
• DKP Oldenburg

Die Verlegung wird ohne öffentliche Mittel finanziert. Der Stolperstein wird auf privatem Grund verlegt, dennoch öffentlich sichtbar sein.
Wir würden uns über Ihre Teilnahme und Berichterstattung sehr freuen.

Oldenburg, 08. Februar 2017

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Pressemitteilung des Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V.
Cloppenburger Str. 109 – 26135 Oldenburg
www.fluchtmuseum.de – info@fluchtmuseum.de

Lernen aus den Niederlagen in Lateinamerika

Am 20.1.2017 führte die DKP Oldenburg eine gut besuchte Veranstaltung zu den aktuellen Entwicklungen in Latein-und Mittelamerika in der Gaststätte „Bei Beppo“ durch.

Unser Referent, der Genosse Günter Pohl, als Verantwortlicher für internationale Politik beim Parteivorstand stand Rede und Antwort zu den sich darstellenden, rückwärts gerichteten Tendenzen in nicht wenigen lateinamerikanischen Staaten.

Neben den politischen Veränderungen in Venezuela, Brasilien, Bolivien und anderen beantwortete er fundiert Fragen zu deren Auswirkunken auf Cuba, auch gerade nach dem Tod von Fidel Castro bis hin zu dem Bereich, welche Auswirkungen der Präsidentenwechsel in den USA in diesem Bereich haben könnte. Insbesondere widmete er sich den Gründen für die negativen Entwicklungen in einigen Staaten des Kontinents und verwies auf Versäumnisse der linken Regierungen, wie sie unter den revolutionären und kommunistischen Parteien augenblicklich ausgewertet werden. Die lebhafte Diskussion wird für uns seinen Ausdruck darin finden, diesen sogenannten „Hinterhof der USA“ sprich des US-Imperialismus nicht aus den Augen zu verlieren!

Jahresauftakt und Filmveranstaltung der DKP Oldenburg

06/01/2017 20:00 – 22:00
Bei Beppo, Auguststr. 57, Oldenburg

Olga Benario ist 31 Jahre alt, als sie ins KZ Ravensbrück kommt. Ravensbrück liegt bei Fürstenberg/Havel in Brandenburg, ca. 1 Stunde von Berlin. Ravensbrück, das steht für das größte Frauenkonzentrationslager im Deutschen Reich. In unmittelbar Nähe liegt das für junge Mädchen eingerichtete KZ Uckermark. 34 Jahre alt ist Olga, als sie mit jüdischen Mithäftlingen in die „Heil- und Pflegeanstalt“ Bernburg verbracht und vergast wird.

Olgas Leben und Wirken war den DDR-Bürgern bekannt. Straßen, Kindergärten und Schulen waren nach ihr benannt. Zur ihrer Popularität trug maßgeblich die in Romanform gehaltene Biographie von Ruth Werner bei. Eine Heldenbiographie von links? Nein, das Wachhalten der Geschichte einer mutigen Frau, Kommunistin, Antifaschistin und Jüdin. Nach der Rückwende 1989 verschwand ihr Name, wie der unzähliger anderer AntifaschistInnen. Antifaschismus soll als verordnet verleumdet, und ausgetilgt, die Erinnerungen ausgelöscht sein.

Wir halten dagegen und zeigen den Dokumentarfilm zu unserem Jahresauftakt in Erinnerung an Olga, an Rosa und Karl, an die Mutigen von Gestern um für das Heute zu lernen.
Denn, der Kampf gegen Faschismus und Krieg – das gilt gestern wie heute – die sind untrennbar miteinander verwoben.

Eintritt frei.

Rufmord gegen links

Veranstaltung des Oldenburger Friedensbündnis mit Wolfgang Gehrke

5.Januar, 19.00 Uhr
Gesellschaftshaus Meyer, Nadorster Str. 120

Nachdem es um einen Artikel in der GEW-Zeitung und Veranstaltungen zum Thema Palästina-Israel heftige Kontroversen gab, nimmt sich nun das Friedensbündnis die Courage an und hat Wolfgang Gehrke (Partei Die Linke) eingeladen um über das Thema „Antisemitismus in der Linken“ zu diskutieren. Wir veröffentlichen hier die Pressemitteilung des Bündnisses.

Eine Rezension zum Buch von Wolfgang Gehrke aus den „Marxistischen Blättern“ findet ihr hier

PRESSEMITTEILUNG des Oldenburger Friedensbündnis

RUFMORD Die Antisemitismus-Kampagne gegen links
Buchvorstellung mit anschließender Diskussion – Eine Veranstaltung des Oldenburger Friedensbündnisses mit Wolfgang Gehrcke, MdB Die Linke, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Vorstand seiner Partei.

Wie aktuell das Thema auch in Oldenburg ist, zeigen die örtlichen, bundesweiten und internationalen Anfeindungen gegen die Stadt-oldenburger GEW, weil sie es gewagt hatte, einen – zugegebenermaßen – sehr israelkritischen Beitrag eines Oldenburger Lehrers in ihrer Zeitschrift abzudrucken. Ausgeliefert wurde diese Ausgabe der PaedOl nie – Ergebnis eines massiven politischen Drucks. Inzwischen wurde sogar die Forderung erhoben, den Autoren des Artikels aus dem Schuldienst zu entfernen. Neuauflage der Berufsverbote in Niedersachsen? „Rufmord gegen links“ weiterlesen

Warum es zur Massenvernichtungspolitik der Nazis gegen die in Europa lebenden Juden kam

Referat auf der Diskussionsveranstaltung der DKP Oldenburg anlässlich der Reichspogromnacht

Anlässlich des Gedenkens an die Reichsprogromnacht findet in Oldenburg traditionell ein Erinnerungsgang statt. Diese Gedenkdemonstration geht den Weg der damaligen verhafteten jüdischen Bürger vom Polizeigefängnis -der heutigen Landesbibliothek – zum Gerichtsgefängnis. In diesem Jahr beteiligten sich ca. 2000 Menschen an dem Gedenkmarsch.

Aus dem Anlass und um ein marxistisches Verständnis von Antisemitismus und des Holocaust zu fördern, lud die DKP Jürgen Lloyd, Lehrer an der Karl-Liebknecht-Schule in Leverkusen ein. Wir veröffentlichen hier sein gehaltenes Referat.

»Was bedeutet der Holocaust für unser Verständnis vom Faschismus?«

Jürgen Lloyd, Referat, DKP Oldenburg, 03.11.2016

Warum beschäftigen wir uns mit der Vernichtungspolitik der Nazis? Reicht es nicht, dass wir uns doch sehr weitgehend darin einig sind, dass der Holocaust, also das, was wir u.a. mit Auschwitz verbinden, ein schreckliches Verbrechen war? Die, die das nicht so sehen, die die faschistische Vernichtungspolitik verharmlosen wollen, oder ihr gar etwas Gutes abgewinnen wollen, an die richtet sich unsere Beschäftigung ja nicht – die erreichen wir damit auch nicht. Warum also beschäftigen wir uns damit? „Warum es zur Massenvernichtungspolitik der Nazis gegen die in Europa lebenden Juden kam“ weiterlesen

Berufsverbote und politische Verfolgung in Oldenburg

Ausstellung zur Geschichte von Berufsverboten und politischer Verfolgung wird in Oldenburg gezeigt

01.-21.12.2016 im PFL, Peterst.3, Oldenburg

Eröffnungsveranstaltung am 1. Dezember, 19.30 Uhr im Seminarraum 2

Ab dem 1. Dezember macht die Ausstellung „Vergessene Geschichte – Berufsverbote – politische Verfolgung in der Bundesrepublik“ für 3 Wochen halt in Oldenburg.

Erstmalig wurde die, durch die Niedersächsischen Initiative gegen Berufsverbote erarbeite Ausstellung, im verdi-Bildungswerks in Hannover im Okober letzten Jahres gezeigt. Seither wurde sie in zahlreichen deutschen Städten gezeigt; sogar bis in die Universitätsbibliothek von Roskide, Dänemark fand sie bisher ihren Weg.

Zur Eröffnungsveranstaltung werden zahlreiche ehmalige von Berufsverboten Betroffene erwartet, wie Hans-Joachim Müller, Eva Mellert-Hartling.

Nach den Grußworten vom Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Stefan Störmer, (GEW-Bezirksvorsitzender), Susanne Menge (MdL, Grüne),Ulf Prange (MdL, SPD) werden ehmalige Berufsverbotsopfer das Wort ergreifen und durch die Ausstellung führen.

 

Wir veröffentlichen hier die Pressemitteilung von Joachim Sohns (Oldenburg). Gemeinsam mit Cornelia Booß-Ziegling (Hannover), Hubert Brieden (Neustadt), Rolf Günther (Hannover), Bernd Lowin (Dransfeld) und Matthias Wietzer (Hannover) konzipierte er die Ausstellung.

PRESSEMITTEILUNG:

Vom 1. bis zum 21. Dezember 2016  wird im 1. Stock des PFL in der Peterstraße die Ausstellung  „’Vergessene Geschichte‘ – Berufsverbote –  Politische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland“ zu sehen sein. Die Ausstellung stellt den „Radikalenerlass“ von 1972 mit seinen innenpolitischen Folgen und Langzeitauswirkungen dar. „Berufsverbote und politische Verfolgung in Oldenburg“ weiterlesen

Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Wochenende 2017

Aller guten Dinge sind 3: Frieden, Arbeit, Solidarität!

Am zweiten Januarwochenende 2017 werden wieder tausende Menschen in Berlin zusammenkommen, um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, den beiden Gründern der Kommunistischen Partei Deutschlands, zu gedenken. Zusammen mit dem russischen Kommunisten W.I. Lenin und anderen waren sie es, die angesichts der Barbarei des Ersten Weltkriegs das tiefe Bedürfnis unter den Völkern nach Frieden zum Ausdruck brachten – und die Einsicht, sich dafür zu organisieren – gegen eine Minderheit von Reichen, die ein Interesse an diesem Krieg hatte. Es war die russische Oktoberrevolution vor 100 Jahren, die die Tür öffnete für eine Zukunft ohne Kriege, Ausbeutung und Unterdrückung.

Wir erleben heute wieder eine Zeit, in der eine Minderheit in unserem Land immer deutlicher in einen unversöhnlichen Widerspruch gerät zur Bevölkerungsmehrheit – den Werktätigen, Erwerbslosen und alleinerziehenden Frauen, der Jugend und den Rentnern.
Diese Minderheit sind eine handvoll Milliardäre – in Deutschland ca. 130 –, die als Großaktionäre oder Mehrheitseigner von Konzernen und Banken daran verdienen …

  1. … wenn 15,5 % der Gesamtbevölkerung und fast jedes fünfte Kind in Armut leben.
  2. … wenn gegen eine gesellschaftliche Mehrheit in Deutschland und der EU Ausbeutungspakte wie CETA und TTIP abgeschlossen werden.
  3. … wenn der Verteidigungshaushalt entsprechend der NATO-Vorgaben von derzeit 34 Mrd. € auf 60 Mrd. € erhöht wird, wie es jüngst Kriegsministerin Ursula von der Leyen angesichts der Wahl von Donald Trump einforderte.

„Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Wochenende 2017“ weiterlesen