Was passiert in Venezuela?

Veranstaltungsreihe der DKP mit Carolus Wimmer, Internationaler Sekretär der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV)

In Venezuela reißen die Auseinandersetzungen zwischen oppositionellen Demonstranten und den Sicherheitskräften nicht ab. Nahezu täglich erreichen uns Nachrichten von Getöteten und Verletzten. Für die Mainstream-Medien hierzulande ist die Sache klar: Ein sozialistischer Diktator klammert sich mit brutaler Gewalt an die Macht und lässt die Proteste seiner Bevölkerung niederschlagen, die sich gegen Misswirtschaft, Mangel, Hunger, Kriminalität und Korruption auflehnt.

Aber wieso finden die Proteste nahezu ausschließlich in den Vierteln der wohlhabenden Mittelschicht statt? Wieso rebellieren die Armen nicht? Woher haben die Straßenkämpfer der Opposition ihre teure Ausrüstung – Gasmasken, Helme, Kameras und anderes? Wer unterstützt sie? Welche Rolle spielen die USA?

In den Medien hierzulande erfährt man fast nichts von den großen Demonstrationen, mit denen Zehntausende immer wieder gegen die rechte Opposition und für den 1999 von Hugo Chávez initiierten und seit 2013 von Nicolás Maduro geführten Reformprozess auf die Straße gehen.

Die Kommunistische Partei Venezuelas (PCV) steht auf der Seite des Widerstands gegen die reaktionäre Opposition und die imperialistische Einmischung. Sie fordert eine Fortsetzung und Vertiefung des nunmehr 18jährigen bolivarischen Prozesses und seine Weiterentwicklung zu einer sozialistischen Revolution. Das hindert sie nicht daran, Unzulänglichkeiten und Widersprüche in der Regierung zu kritisieren und sich konsequent gegen Korruption, Bürokratismus und Zugeständnisse an die Großkonzerne zu wehren.

Gemeinsam mit anderen linken Parteien und Bewegungen haben die KommunistInnen eine Volksfront gegen Imperialismus und Faschismus ins Leben gerufen. Im gemeinsamen Gründungsaufruf unterstreichen sie: »Die Bolivarische Republik Venezuela wird einmal mehr durch die Entwicklung von politischen Gewaltaktionen durch Teile der extremen Rechten bedroht, die einem vom US-Imperialismus entworfenen Destabilisierungsplan folgen. Dessen Ziel ist es, durch Gewalt und Erpressung eine Regierung zu installieren, die der Hegemonie des Imperialismus auf dem Kontinent dient, und die in Lateinamerika zu Beginn dieses Jahrhunderts begonnenen nationalen Befreiungsprozesse zu zerstören. (…) Wir haben darauf hingewiesen, dass im Fall Venezuela die Offensive der reaktionärsten Rechten ein Ausmaß von Gewalt mit faschistischen Zügen angenommen hat, die Bedingungen für eine Intervention schaffen soll.«

Die DKP ruft in dieser gefährlichen Situation zur Solidarität mit den GenossInnen und den fortschrittlichen Kräften in Venezuela auf. Mit unserer Veranstaltungsreihe mit Carolus Wimmer, internationaler Sekretär der KP Venezuelas, wollen wir über das tatsächliche Geschehen in seinem Land aufklären und freuen uns auf die Diskussion mit ihm.

Wir laden ein:

  • Frankfurt/Main, 03. Juli 2017, 19 Uhr, Saalbau Bockenheim, Saal, Schwälmer Straße 28, 60486 Frankfurt am Main
  • Essen, 04. Juli, 2017, 19.30 Uhr, Sitz des DKP-Parteivorstandes, Hoffnungstraße 18, 45127 Essen
  • Münster, 05. Juli 2017, 20 Uhr, Cuba Kulturzentrum, Achtermannstraße 10-12, 48143 Münster, nähe Hauptbahnhof
  • Bremen, 06. Juli 2017, 19 Uhr, Konsul-Hackfeld-Haus, großer Clubraum, Birkenstraße 34, 28195 Bremen
  • Hamburg, 07. Juli 2017, 19 Uhr, Kultur Palast Hamburg, Öjendorfer Weg 30a, 22119 Hamburg: Podiumsdiskussion „Alternativen zu G20 – Alternativen zum Kapitalismus“ mit Vertretern weiterer kommunistischer Parteien, Veranstaltung im Rahmen der Proteste gegen den G-20-Gipfel
  • Lübeck, 09. Juli 2017, 15 Uhr, Diele, Mengstraße 41, Ecke An der Untertrave, 23552 Lübeck, Veranstaltung der SDAJ-Lübeck
  • Berlin, 10. Juli 2017, 19 Uhr, FMP1 (ND-Gebäude), Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Münzenbergsaal, Nähe Ostbahnhof
  • Erfurt, 11. Juli 2017, 17 Uhr, Gaststätte zur Dahlie, Roßlauer Straße 1, 99086 Erfurt
  • München, 12. Juli 2017, 19 Uhr, Eine-Welt-Haus München, Schwanthalerstraße 80, 80336 München
  • Konstanz, 14. Juli 2017, 19.30 Uhr, Hotel Barbarossa, Obermarkt 12, 78462 Konstanz, Großer Saal

Örtliche Mitveranstalter bzw. Unterstützer: SDAJ, Unsere Zeit, Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft e.V., Die Linke Konstanz, Venezuela-Soli Ffm, FG BRD-Kuba e.V.

Alle Veranstaltungen: Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

G20 – Hamburg 2017: Entwicklung – Hintergründe – Aktuelles

Die Veranstaltung am 15. Juni im Beppo mit Michi Götze zum Stand der Demovorbereitungen gegen den G20-Gipfel in Hamburg muss leider ausfallen!

Diskussionsveranstaltung
mit Michi Götze, Vorsitzender der DKP Hamburg
am 15. Juni, ab 19.30 Uhr
in der Gaststätte „Bei Beppo“, Auguststr. 57, Oldenburg

Am Freitag den 7. und Samstag den 8. Juli 2017 soll der Gipfel der G20 genannten Staaten auf dem Gelände der Hamburger Messe stattfinden.

Bei dem so genannten G20 Gipfel, handelt es sich im Wesentlichen um ein Regierungstreffen der imperialistischen Hauptmächte plus den BRICS-Staaten. Der Gipfel soll dazu dienen, die Regierungen der stärksten sogenannten „Schwellenländer“ in die Ziele der imperialistischen Hauptmächte nach politischer, ökonomischer und militärischer Vorherrschaft einzubeziehen und damit zu legitimieren. „G20 – Hamburg 2017: Entwicklung – Hintergründe – Aktuelles“ weiterlesen

Gemeinsam Büchel dichtmachen!

DKP mobilisiert vom 22. bis 25. Juni 2017 zum Atomwaffenstandort Büchel. Unser Ziel: Büchel dichtmachen! Schluss mit der atomaren Aufrüstung gegen Russland in Europa!

Täglich trichtern uns die Medien ein, Russland sei ein Aggressor: in der Ukraine, in Syrien und anderswo. Gezielt blenden deutsche Medienkonzerne und Regierungssender aus, dass die Aggressionen von den NATO-Staaten ausgehen: von der Unterstützung der Al-Qaida- und IS-durchsetzten Rebellenverbände in Syrien über die Ausbildung faschistischer Freiwilligenbataillone in der Ukraine bis hin zum Aufmarsch der NATO in den baltischen Staaten an der Grenze zu Russland. Die größte Aggression aber ist der sog. Raketenabwehrschirm sowie die angestrebte Aufrüstung von US-Atomwaffen in Europa – auch im rheinland-pfälzischen Büchel. „Gemeinsam Büchel dichtmachen!“ weiterlesen

Der Spanische Krieg 1936 – 1939

Am Donnerstag, den 6. April, ab 19.30 Uhr, findet im „Beppo“ ein offener Bildungsabend zum Spanischen Krieg statt. Reinhardt Silbermann und Cilly Keller aus Hamburg werden in einem Multimedia-Vortrag die internationalistische Hilfe für die Republik darstellen und insbesondere auf den Kampf der Seeleute bei der Lieferung von Hilfsgütern und der Umgehung der Blockade eingehen.

Wir veröffentlichen unten stehend einen Beitrag von Dr. Werner Abel, veröffentlicht im April 2016 von den „Kämpfern und Freunden der Spanischen Republik 1936 – 1939 e.V. (KFSR)“

Der Spanische Krieg 1936 – 1939

„Wenn in Spanien“, so sagte am 14. Juni 1937 während einer Sitzung des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale in Moskau der deutsche Kommunist Wilhelm Florin, „die Volksfront von den Faschisten niedergeschlagen würde, dann würde die Kriegsgefahr merklich anwachsen, der Frieden in Europa sehr schnell gefährdet sein. Darüber müssen wir uns klar sein und das den sozialdemokratischen Arbeitern und Funktionären in Frankreich und England klarlegen“. Die Mahnung, die von verschiedenen Einheitsfront-Angeboten unterlegt wurde, verhallte bei der Sozialistischen Internationale ungehört. Aber auch die politische Klasse der bürgerlichen Demokratien konnten oder wollten nicht verstehen, was die Kommunisten klarsichtig prognostiziert hatten: Der Krieg in Spanien ist das Vorspiel eines neuen Weltkriegs. „Der Spanische Krieg 1936 – 1939“ weiterlesen

Stolperstein für Jan Gerdes

P r e s s e m i t t e i l u n g _______________________

Ein S T O L P E R S T E I N für Johann Gerdes.

Am Mittwoch, 22. Februar 2017, wird der Künstler Gunter Demnig um 9 Uhr vor dem ehemaligen Haus des KPD – Mitglieds und Mitglied des Oldenburger Landtages, Johann (Jan) Gerdes, Neusüdenderweg 50, Oldenburg, einen Stolperstein verlegen.

Im Neusüdenderweg wurde Jan Gerdes von Angehörigen der SA zusammengeschlagen und man schoss auf ihn. Er erlag seinen Verletzungen.

Die Verlegung des Stolpersteins wird begleitet von Wort- und Liedbeiträgen.

Initiatoren und Kooperationspartner :
• Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V.
• CVJM/Gruppe junger Erwachsener/Thomaskirche Ofenerdiek
• DKP Oldenburg

Die Verlegung wird ohne öffentliche Mittel finanziert. Der Stolperstein wird auf privatem Grund verlegt, dennoch öffentlich sichtbar sein.
Wir würden uns über Ihre Teilnahme und Berichterstattung sehr freuen.

Oldenburg, 08. Februar 2017

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Pressemitteilung des Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V.
Cloppenburger Str. 109 – 26135 Oldenburg
www.fluchtmuseum.de – info@fluchtmuseum.de

Lernen aus den Niederlagen in Lateinamerika

Am 20.1.2017 führte die DKP Oldenburg eine gut besuchte Veranstaltung zu den aktuellen Entwicklungen in Latein-und Mittelamerika in der Gaststätte „Bei Beppo“ durch.

Unser Referent, der Genosse Günter Pohl, als Verantwortlicher für internationale Politik beim Parteivorstand stand Rede und Antwort zu den sich darstellenden, rückwärts gerichteten Tendenzen in nicht wenigen lateinamerikanischen Staaten.

Neben den politischen Veränderungen in Venezuela, Brasilien, Bolivien und anderen beantwortete er fundiert Fragen zu deren Auswirkunken auf Cuba, auch gerade nach dem Tod von Fidel Castro bis hin zu dem Bereich, welche Auswirkungen der Präsidentenwechsel in den USA in diesem Bereich haben könnte. Insbesondere widmete er sich den Gründen für die negativen Entwicklungen in einigen Staaten des Kontinents und verwies auf Versäumnisse der linken Regierungen, wie sie unter den revolutionären und kommunistischen Parteien augenblicklich ausgewertet werden. Die lebhafte Diskussion wird für uns seinen Ausdruck darin finden, diesen sogenannten „Hinterhof der USA“ sprich des US-Imperialismus nicht aus den Augen zu verlieren!

Jahresauftakt und Filmveranstaltung der DKP Oldenburg

06/01/2017 20:00 – 22:00
Bei Beppo, Auguststr. 57, Oldenburg

Olga Benario ist 31 Jahre alt, als sie ins KZ Ravensbrück kommt. Ravensbrück liegt bei Fürstenberg/Havel in Brandenburg, ca. 1 Stunde von Berlin. Ravensbrück, das steht für das größte Frauenkonzentrationslager im Deutschen Reich. In unmittelbar Nähe liegt das für junge Mädchen eingerichtete KZ Uckermark. 34 Jahre alt ist Olga, als sie mit jüdischen Mithäftlingen in die „Heil- und Pflegeanstalt“ Bernburg verbracht und vergast wird.

Olgas Leben und Wirken war den DDR-Bürgern bekannt. Straßen, Kindergärten und Schulen waren nach ihr benannt. Zur ihrer Popularität trug maßgeblich die in Romanform gehaltene Biographie von Ruth Werner bei. Eine Heldenbiographie von links? Nein, das Wachhalten der Geschichte einer mutigen Frau, Kommunistin, Antifaschistin und Jüdin. Nach der Rückwende 1989 verschwand ihr Name, wie der unzähliger anderer AntifaschistInnen. Antifaschismus soll als verordnet verleumdet, und ausgetilgt, die Erinnerungen ausgelöscht sein.

Wir halten dagegen und zeigen den Dokumentarfilm zu unserem Jahresauftakt in Erinnerung an Olga, an Rosa und Karl, an die Mutigen von Gestern um für das Heute zu lernen.
Denn, der Kampf gegen Faschismus und Krieg – das gilt gestern wie heute – die sind untrennbar miteinander verwoben.

Eintritt frei.

Rufmord gegen links

Veranstaltung des Oldenburger Friedensbündnis mit Wolfgang Gehrke

5.Januar, 19.00 Uhr
Gesellschaftshaus Meyer, Nadorster Str. 120

Nachdem es um einen Artikel in der GEW-Zeitung und Veranstaltungen zum Thema Palästina-Israel heftige Kontroversen gab, nimmt sich nun das Friedensbündnis die Courage an und hat Wolfgang Gehrke (Partei Die Linke) eingeladen um über das Thema „Antisemitismus in der Linken“ zu diskutieren. Wir veröffentlichen hier die Pressemitteilung des Bündnisses.

Eine Rezension zum Buch von Wolfgang Gehrke aus den „Marxistischen Blättern“ findet ihr hier

PRESSEMITTEILUNG des Oldenburger Friedensbündnis

RUFMORD Die Antisemitismus-Kampagne gegen links
Buchvorstellung mit anschließender Diskussion – Eine Veranstaltung des Oldenburger Friedensbündnisses mit Wolfgang Gehrcke, MdB Die Linke, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Vorstand seiner Partei.

Wie aktuell das Thema auch in Oldenburg ist, zeigen die örtlichen, bundesweiten und internationalen Anfeindungen gegen die Stadt-oldenburger GEW, weil sie es gewagt hatte, einen – zugegebenermaßen – sehr israelkritischen Beitrag eines Oldenburger Lehrers in ihrer Zeitschrift abzudrucken. Ausgeliefert wurde diese Ausgabe der PaedOl nie – Ergebnis eines massiven politischen Drucks. Inzwischen wurde sogar die Forderung erhoben, den Autoren des Artikels aus dem Schuldienst zu entfernen. Neuauflage der Berufsverbote in Niedersachsen? „Rufmord gegen links“ weiterlesen