Kundgebung anlässlich des Hiroshima-Tages

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Das Oldenburger Friedensbündnis ruft zum 09.08.14 um 17.00 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Rathausplatz in Oldenburg zum Hiroshima Gedenken auf.

An diesem Tag gedenken wir der schrecklichen Ereignisse vor fast 70 Jahren, als der 2. Weltkrieg eigentlich schon beendet war. Wir versuchen zu verstehen, wieso diese scheinbar so sinnlosen menschenverachtenden Entscheidungen getroffen wurden.
Wir können aber nicht gedenken ohne dabei zugleich an heutige Geschehnisse zu denken, denn das Ende des 2. Weltkrieges war auch ein Zeitpunkt, an dem sich alle friedliebenden und fortschrittlichen Menschen geschworen haben, alles dafür zu tun, um zukünftig militärische Auseinandersetzungen überall auf der Welt zu verhindern.
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Vorwärts und nicht Vergessen!

Eine Wortmeldung zur Kulturveranstaltung der DKP-Oldenburg am 24.07.2014

Mit diesen mahnenden Worten aus dem von Berthold Brecht und Hans Eisler verfaßten Arbeitersolidaritätslied aus den Endzeiten der Weimarer Republik (1929/30), lässt sich am eindringlichsten das Resümee über eine bemerkenswerte Veranstaltung in Oldenburg zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs 1914 umschreiben.

Unter dem Titel „100 Jahre im Bann der Gewalt! – Von Sarajewo 1914 ins Donbass 2014“ hatte die DKP-Oldenburg am 24. Juli 2014 in das Litfaß eingeladen. Mit einer Lesung aus Tagebüchern der Weltkriegszeit des Schriftstellers und linken Aktivisten Erich Mühsam galt es, sich dieses für die gesamte Menschheit bedeutsame Ereignis über das bloße Erinnern hinweg zu Vergegenwärtigen. Eingerahmt wurde diese Spurensuche – wie es sinnbildlich im Untertitel zur Veranstaltung hieß, durch zeitübergreifenden Arbeiter-, Revolutions- und Antikriegslieder mit dem Osnabrücker Liedermacher Achim Bigus.
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Infostand in Oldenburg – Solidarität mit den Antifaschist*innen in der Ukraine!

An diesem Samstag, den 12.07.2014, findet um 11 Uhr unser Infotisch am Pferdemarkt statt.

Der Schwerpunkt liegt auf der Ukraine und der verheerenden Lage dort. Dem tödlichen Schweigen und Dulden der EU/ BRD, gegenüber den Verbrechen der Regierung Poroschenko, gilt es Solidarität mit den verfolgten Antifaschisten und Kommunisten, nicht zu vergessen der vom Krieg heimgesuchten Bevölkerung, entgegenzusetzen.

“Sich fügen heißt lügen”

Vor 80 Jahren wurde Erich Mühsam im KZ Oranienburg ermordet

Eine Mahnwache von Andreas Schlegel (DKP-Oldenburg)

Erich Mühsam war ein vielseitiger Mensch, der seine Spuren nachhaltig in der Literatur, Kunst und Politik der frühen Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts hinterlassen hat. Als Sohn jüdischer Eltern am 6. April 1878 in Berlin geboren, wächst Erich Mühsam in Lübeck auf, wo er bereits während seiner Schulzeit wegen „sozialistischer Umtriebe“ auffällig wird. Nach Abschluß einer Apothekerlehre kehrt er 1901 als freier Schriftsteller nach Berlin zurück und schließt sich dort über die Freundschaft mit Gustav Landauer der kommunistisch-anarchistischen Bewegung an.

Gedenktafel, Erich Mühsam, Dörchläuchtingstraße 50, Berlin-Britz, Deutschland
Gedenktafel, Erich Mühsam, Dörchläuchtingstraße 50, Berlin-Britz, Deutschland

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KLASSENMACHT DURCH ARBEITERSOLIDARITÄT!

Eine Wortmeldung von Andreas Schlegel (DKP Oldenburg)

„Die Brüderlichkeit der Völker ist für die Sache der Arbeiter dringend notwendig. Denn jedes Mal, wenn wir den Versuch unternehmen, unsere soziale Lage zu verbessern, indem wir die Stunden der Plackerei reduzieren oder den Preis der Arbeit erhöhen, drohen die Unternehmer uns an, Franzosen, Deutsche, Belgier oder andere herüberzuholen, damit wir unsere Arbeit für geringeren Lohn verrichten. Leider wurde diese Drohung auch bereits wahr gemacht. Das heißt nicht, dass unsere Brüder vom Kontinent uns schaden wollen, sondern dass es an regelmäßiger und systematischer Kommunikation zwischen den arbeitenden Klassen aller Länder mangelt. Wir hoffen, diesen Mangel schnell behoben zu sehen, denn unsere Bestrebung ist es, die Löhne der schlecht bezahlten Arbeiter denjenigen der besser entlohnten so weit als möglich anzugleichen, anstatt es den Unternehmern zu erlauben, uns gegeneinander auszuspielen.“ (Grußadresse einer Einladung zu einem Treffen von englischen an französische Arbeiter von 1863)

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