Vom Maidan in den Bürgerkrieg – Die Ukraine am Abgrund

Die Journalistin Susann Witt-Stahl berichtet aus Kiew, Charkow, Slawjansk und Donezk
 
Freitag, 07.11.2014, 19:30 Uhr
Büro der Linkspartei, Kaiserstr. 19,
Oldenburg

In der Ukraine Featured imageherrscht seit dem 5. September ein brüchiger Waffenstillstand, nachdem seit April ein blutiger Krieg zwischen der Regierung und den Aufständischen im Donbass geführt wurde. Hunderttausende Menschen sind seit dem aus der Ostukraine geflohen. Gegner des „Maidan“ sind ihres Lebens nicht mehr sicher, Antifaschisten und Linke werden verfolgt. Droht der Ukraine der Faschismus? Wie konnte dieses Land so schnell in den Abgrund stürzen?

Die Journalistin Susann Witt-Stahl hat seit den Tagen des „Maidan“ mehrmals die Ukraine besucht, um sich selbst ein Bild von der dramatischen Lage zu machen; zuletzt Anfang September. Sie war sowohl auf dem Maidan in Kiew als auch bei der Unabhängigkeitsbewegung im Donbass.

In ihrem Vortrag wird die Journalistin von ihren Gesprächen mit den Menschen berichten und die sich gegenüber stehenden politischen Kräfte analysieren: Welche Rolle spielen die Faschisten? Welche antifaschistischen Kräfte gibt es und wie ist ihre Lage? Welche Interessen verfolgen EU und USA? Was wollen die politischen Kräfte in den nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk und welchen Einfluss hat Rußland auf sie?

Veranstaltet durch:
DKP Oldenburg

Kobanê darf nicht fallen!

Übernommen von: http://www.sdaj-netz.de/blog/2014/10/koban-darf-nicht-fallen/

Solidarität mit dem kurdischen Widerstand in Rojava!

Nach drei Wochen der erfolgreichen Verteidigung der Stadt Kobanê (arabisch: Ain Al-Arab) durch die Volksverteidigungseinheiten (YPG) ist der Islamische Staat (IS) nun bis ins Stadtzentrum von Kobanê vorgerückt. Den Kanton Kobanê hat der IS bereits im Laufe der letzten Wochen erobert. Sollte die Stadt Kobanê fallen, bricht auch die Verbindung zwischen den Autonomiegebieten Efrîn und Qamischli ab, die zusammen Rojava bzw. Westkurdistan bilden. Kobanê gilt als Zentrum der kurdischen Selbstverwaltungsgebiete im Norden Syriens. Die kurdischen Autonomiegebiete werden von allen Seiten bekämpft, sie unterliegen Blockaden, sodass der Aufbauprozess einer eigenen Verwaltung ein steiniger Weg war. Trotzdem wurden in diesem Prozess innerhalb der letzten zwei Jahre große Fortschritte gemacht. Ziel war die Errichtung einer solidarisch organisierten Selbstverwaltung.

 
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Antifaschismus ist nicht kriminell, sondern notwendig!

von: http://news.dkp.de/2014/09/dkp-mitglied-geht-wegen-beteiligung-an-blockade-zwei-monate-ins-gefaengnis/

Pressemitteilung des DKP-Kreisverbandes Hannover

Am 3.8.2013 wurde der Naziaufmarsch in Bad Nenndorf durch das solidarische Eingreifen von vielen BürgerInnen und AntifaschistInnen verhindert. Das Zusammenwirken des Bündnisses „Bad Nenndorf ist bunt“ und der Blockadeinitiative „Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf“ fand in der Bevölkerung breite Unterstützung und gemeinsam wurde klargestellt, dass Faschisten nicht willkommen sind und ihre Geschichtsverfälschung und die Opfer-Täter-Umkehr abgelehnt werden. „Antifaschismus ist nicht kriminell, sondern notwendig!“ weiterlesen

Kundgebung anlässlich des Hiroshima-Tages

Abgeschrieben von: http://oldenburger-friedensbuendnis.de/kundgebung-anlaesslich-des-hiroshima-tages/
Das Oldenburger Friedensbündnis ruft zum 09.08.14 um 17.00 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Rathausplatz in Oldenburg zum Hiroshima Gedenken auf.

An diesem Tag gedenken wir der schrecklichen Ereignisse vor fast 70 Jahren, als der 2. Weltkrieg eigentlich schon beendet war. Wir versuchen zu verstehen, wieso diese scheinbar so sinnlosen menschenverachtenden Entscheidungen getroffen wurden.
Wir können aber nicht gedenken ohne dabei zugleich an heutige Geschehnisse zu denken, denn das Ende des 2. Weltkrieges war auch ein Zeitpunkt, an dem sich alle friedliebenden und fortschrittlichen Menschen geschworen haben, alles dafür zu tun, um zukünftig militärische Auseinandersetzungen überall auf der Welt zu verhindern.
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Vorwärts und nicht Vergessen!

Eine Wortmeldung zur Kulturveranstaltung der DKP-Oldenburg am 24.07.2014

Mit diesen mahnenden Worten aus dem von Berthold Brecht und Hans Eisler verfaßten Arbeitersolidaritätslied aus den Endzeiten der Weimarer Republik (1929/30), lässt sich am eindringlichsten das Resümee über eine bemerkenswerte Veranstaltung in Oldenburg zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs 1914 umschreiben.

Unter dem Titel „100 Jahre im Bann der Gewalt! – Von Sarajewo 1914 ins Donbass 2014“ hatte die DKP-Oldenburg am 24. Juli 2014 in das Litfaß eingeladen. Mit einer Lesung aus Tagebüchern der Weltkriegszeit des Schriftstellers und linken Aktivisten Erich Mühsam galt es, sich dieses für die gesamte Menschheit bedeutsame Ereignis über das bloße Erinnern hinweg zu Vergegenwärtigen. Eingerahmt wurde diese Spurensuche – wie es sinnbildlich im Untertitel zur Veranstaltung hieß, durch zeitübergreifenden Arbeiter-, Revolutions- und Antikriegslieder mit dem Osnabrücker Liedermacher Achim Bigus.
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Infostand in Oldenburg – Solidarität mit den Antifaschist*innen in der Ukraine!

An diesem Samstag, den 12.07.2014, findet um 11 Uhr unser Infotisch am Pferdemarkt statt.

Der Schwerpunkt liegt auf der Ukraine und der verheerenden Lage dort. Dem tödlichen Schweigen und Dulden der EU/ BRD, gegenüber den Verbrechen der Regierung Poroschenko, gilt es Solidarität mit den verfolgten Antifaschisten und Kommunisten, nicht zu vergessen der vom Krieg heimgesuchten Bevölkerung, entgegenzusetzen.

“Sich fügen heißt lügen”

Vor 80 Jahren wurde Erich Mühsam im KZ Oranienburg ermordet

Eine Mahnwache von Andreas Schlegel (DKP-Oldenburg)

Erich Mühsam war ein vielseitiger Mensch, der seine Spuren nachhaltig in der Literatur, Kunst und Politik der frühen Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts hinterlassen hat. Als Sohn jüdischer Eltern am 6. April 1878 in Berlin geboren, wächst Erich Mühsam in Lübeck auf, wo er bereits während seiner Schulzeit wegen „sozialistischer Umtriebe“ auffällig wird. Nach Abschluß einer Apothekerlehre kehrt er 1901 als freier Schriftsteller nach Berlin zurück und schließt sich dort über die Freundschaft mit Gustav Landauer der kommunistisch-anarchistischen Bewegung an.

Gedenktafel, Erich Mühsam, Dörchläuchtingstraße 50, Berlin-Britz, Deutschland
Gedenktafel, Erich Mühsam, Dörchläuchtingstraße 50, Berlin-Britz, Deutschland

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