Am 8. Mai nach Esterwegen!

Deutsch-Niederländische Initiative 8. Mai lädt zur Gedenkkundgebung zum 70. Jahrestag der Befreiung nach Esterwegen

Auf der Begräbnisstätte für die Ermordeten der 15 Emslandlager findet am 9. Mai 2015, um 15.00 Uhr eine internationale Kundgebung statt. Es sprechen Dr. Axel Holz, Vorsitzender der VVN/BdA (Schwerin), Klara Tuchscherer, Tochter esterwegeneines Moorsoldaten und Ruud Weijdeveld, Historiker aus Zwolle/Niederlande. Musikalisch wird das Programm begleitet vom
Bundschuh- Chor aus Olden-burg.
Aus Oldenburg besteht die Möglichkeit der gemeinsamen Anreise mit einem Bus. Interessenten können sich bei uns über unser Kontaktformular melden oder nutzen das Infoangebot vom Alhamra (Montag, 20.4., ab 20:30 Uhr Infoabend über die Konzentrationslager im Emsland und die jährliche Gedenkveranstaltung)

Internationale Kundgebung
9. Mai 2015 / 15.00 Uhr
Begräbnisstätte Esterwegen, Bockhorster Straße / B 401, direkt bei der Überquerung des Küstenkanals

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8. Mai-Konferenz der DKP

Am 2. Mai lädt der DKP-Parteivorstand zu einer Konferenz in Berlin anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung ein.

Das Motto der Konferenz: „8. Mai 2015: Tag der Befreiung vom Faschismus – der Kampf geht weiter! Rolle und Aufgaben der Kommunistischen Partei im antifaschistischen Kampf damals und heute.“
Wir freuen uns besonders zu der Konferenz Genossen der Kommunistischen Partei Russlands (KPRF) sowie Genossen Heinz Kessler, früherer DDR-Verteidigungsminister, Armeegeneral a.D., begrüßen zu können.

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Befreiung! Was sonst?

Aufruf der DKP zum 70. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus

(Beschlossen auf der 12. Parteivorstandstagung, 14./15.3.2015)

Am 8. Mai 2015 jährt sich zum 70. Mal der Tag der Befreiung Deutschlands und Europas vom deutschen Faschismus. Es brauchte 40 Jahre bis 1985 der Präsident der Bundesrepublik das verpönte Wort „Befreiung“ über die Lippen bekam. Richard von Weizsäcker, der selbst Offizier der faschistischen deutschen Aggressionsarmee war, erklärte damals: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. (…) Wir dürfen den 8. Mai 1945 nicht vom 30. Januar 1933 trennen. (…) wir haben allen Grund, den 8. Mai 1945 als das Ende eines Irrweges deutscher Geschichte zu erkennen, das den Keim der Hoffnung auf eine bessere Zukunft barg.“ Das war fast eine Sensation.

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ICH WAR NEUNZEHN

ICH WAR 19DIE TAGE ZWISCHEN KRIEG UND FRIEDEM
DEFA 1968, Regie Konrad Wolf

09. April
19.30 Uhr
Litfaß
Lindenstraße 57
Oldenburg

Konrad Wolf ist einer der wichtigsten Regisseure der DEFA. Mit Filmen wie STERNE (1959), DER GETEILTE HIMMEL (1964), ICH WAR NEUNZEHN (1968) und SOLO SUNNY (1980), die die jüngste deutsche Vergangenheit und Gegenwart auf die Leinwand bringen, wird er nicht nur national, sondern auch international ein
anerkannter Künstler. Seine filmische Sicht auf Deutschland ist geprägt durch seine Geschichte: Als 8-jähriger emigriert er mit seiner Familie nach Moskau, als 19-jähriger kehrt er in der Uniform der Roten Armee zurück. Als späterer Regisseur und Kulturfunktionär weicht er zwar nicht ab von seinen kommunistischen Idealen, blickt aber immer fragend auf die Welt, versteckt sich nicht hinter Dogmen und Prinzipien.
ICH WAR NEUNZEHN (1968) trägt autobiographische Züge; es ist der persönlichste Film des Regisseurs. Erzählt wird vom emigrierten Gregor Hecker (Jaecki Schwarz), der als Soldat der Roten Armee seine Heimat Deutschland und die Deutschen zwischen dem 16. April und dem 3. Mai 1945 auf dem Weg von der Oder bis zu einem westlich von Berlin gelegenem Ort entdeckt. Ohne Pathos, Idealisierung und Sentimentalität schildert der Film die Schrecken des Krieges. Der sehr persönliche, authentische und aufrichtige Film wird auch wegen der starken emotionalen Ausstrahlung des Hauptdarstellers ein großer Erfolg im In- und Ausland.
(Text: DEFA-Stiftung, Ines Walk)

Zur Friedenspolitik der DKP

– aktuelle und grundsätzliche Fragen

– aktuelle und historische Erfahrungen

Von Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP (http://news.dkp.suhail.uberspace.de/2015/05/zur-friedenspolitik-der-dkp/)

Mit den militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine steht Europa am Rande eines den ganzen Kontinent erfassenden Krieges. Die Ursachen liegen eindeutig in einer Politik, die NATO nach Osten auszuweiten und Russland einzukreisen. Die Aggression ging und geht von den Hauptkräften des westlichen Imperialismus, den USA und der EU unter wesentlicher Führung Deutschlands aus. Der Beginn der Zuspitzung lag in dem Versuch der Assoziierung der Ukraine in die EU. Als dies scheiterte, wurde mit massiver Unterstützung der US-Regierung, der EU und der deutschen Regierung (einer großen Koalition aus CDU und SPD) die gewählte Regierung der Ukraine weggeputscht. Dafür instrumentalisierte man vorhandene Widersprüche und Unzufriedenheit in der Bevölkerung der Ukraine. Und man war bereit ein, bis heute existierendes, Bündnis mit nationalistischen und faschistischen Kräften einzugehen.

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Olgida provoziert erneut

Am kommenden will der PEGIDA-Ableger zum zweiten Mal eine Kundgebung auf dem Oldenburger Bahnhofsvorplatz durchführen. Für den 30.03., um 19Uhr haben sich die Rassisten und Nazis angekündigt. Der DGB ruft die Mitglieder der Gewerkschaften auf sich um 18Uhr am Sitz des Gewerkschaftsbundes in der Kaiserstraße zu sammeln um gemeinsam zum Kundgebungsort zu marschieren und dem Spuk gebührend zu begegnen. Die DKP Oldenburg ruft seine Freunde, Symphatisaten und GenossInnen auf sich bei den Gewerkschaftern einzureihen und Fahnen und Transparente mitzubringen. Aus gegebenen Anlass veröffentlichen wir hier noch einmal die Stellungnahme des Sekretariats der DKP.

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Demo zum Tag gegen Rassismus in Oldenburg

für eine sozialistische gesellschaftFür den 21. März mobilisierte ein breites Bündnis zum „Tag gegen Rassismus“. Gute 1500 Oldenburgerinnen und Oldenburger folgten dem Aufruf der Veranstalter und beteiligten sich an einer Demonstration vom Hauptbahnhof zum Schlossplatz. Motto der Demo war „Für eine solidarische Gesellschaft gegen jede Form der Ausgrenzung“.
Die DKP modifizierte für sich die Losung ein wenig, aber doch aussagekräftig und eindeutig und zeigte damit was sie mit einer solidarischen Gesellschaft verbindet. Das in unserem Plakat implizite Demomotto erntete Zustimmung.

Von: DGB Region Oldenburg-Ostfriesland

Am Montag, 16. März 2015 um 19.00 Uhr will der
Oldenburger „Ableger“ der Pegida (Olgida) auf dem
Bahnhofsvorplatz in Oldenburg eine Kundgebung abhalten.
Unter anderem wird Michael Stürzenberger von der Partei
„die Freiheit“ dort reden. Stürzenberger trat auch als Red-
ner bei der „HoGeSa“ (Hooligans gegen Salafisten) Kund-
gebung in Hannover auf!

Wir wollen diese Veranstaltung nicht ohne Proteste ablau-
fen lassen.
Wir rufen dazu auf, vor Ort laut und kreativ zu sein.
Lasst uns gemeinsam gegen die rassistische Hetze von
OLGIDA und für eine tolerante, solidarische und weltoffene
Gesellschaft demonstrieren!

Treffpunkt:

Montag, 16.März 2015,
18.00 Uhr,
Parkplatz Gewerkschaftshaus,
Kaiserstraße 4-6, 26122 Oldenburg!

Wir gehen dann gemeinsam zum Bahnhof, um laut
unseren Protest kundzutun !

Heraus zum Internationalen Frauentag 2015!

von: http://news.dkp.suhail.uberspace.de/2015/03/heraus-zum-internationalen-frauentag-2015/

frauentag-2015-2Stellen wir uns vor: Jeder Mensch, der einen Arbeitsplatz sucht, bekommt auch einen. Stellen wir uns vor: Nach der Arbeit sind die Menschen nicht ausgelaugt und gestresst, sondern beide, Frau und Mann, haben ausreichend Zeit für sich, die Kinder und den Haushalt. Sie haben genug Zeit und finanzielle Mittel für kulturelle, politische oder sportliche Aktivitäten. Arbeitshetze und Burnout, Angst um den Job und vor sozialem Abstieg, Depressionen aufgrund von Erwerbslosigkeit oder Stress auf der Arbeit – all dies gibt es nicht mehr. Ich stelle mir vor, es gibt keine unterbezahlten und Minijobs mehr, keine Vollzeitjobs, von denen man nicht leben kann, und kein Hartz IV. Ein Traum? – Noch. Sozialismus? – Noch nicht. Aber es wäre ein Schritt hin zu einem gerechten, solidarischen und selbstbestimmten Leben.

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