Kundgebung anlässlich des Hiroshima-Tages

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Das Oldenburger Friedensbündnis ruft zum 09.08.14 um 17.00 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Rathausplatz in Oldenburg zum Hiroshima Gedenken auf.

An diesem Tag gedenken wir der schrecklichen Ereignisse vor fast 70 Jahren, als der 2. Weltkrieg eigentlich schon beendet war. Wir versuchen zu verstehen, wieso diese scheinbar so sinnlosen menschenverachtenden Entscheidungen getroffen wurden.
Wir können aber nicht gedenken ohne dabei zugleich an heutige Geschehnisse zu denken, denn das Ende des 2. Weltkrieges war auch ein Zeitpunkt, an dem sich alle friedliebenden und fortschrittlichen Menschen geschworen haben, alles dafür zu tun, um zukünftig militärische Auseinandersetzungen überall auf der Welt zu verhindern.

Heute befinden wir uns in der Situation, dass so viele verschiedene Kriegsschauplätze auf dieser Welt vorhanden sind, wie nur selten in der Geschichte der Menschheit. Es fällt schwer, die Zusammenhänge zu erkennen und zu durchschauen, wer da eigentlich gegen wen kämpft.
Das Gemeinsame aller kriegerischen Auseinandersetzungen ist unserer Ansicht nach in erster Linie, der Kampf einiger weniger Staaten um den Zugang zu Rohstoffen, um die Vormachtstellung und die günstigste strategische Position in bestimmten Gebieten, vor allem in Afrika und dem Nahen und mittleren Osten.
Unter dem Vorwand der Verteidigung der Menschenrechte entstehen riesige Gebiete, in denen die Menschen in Not und Elend leben, um ihr und ihrer Kinder Leben fürchten müssen.
Massenhafte Flüchtlingsbewegungen sind die Folge.
Das erschreckendste an dieser weltweiten Ausbreitung militärischen Eingreifens ist, dass sehr wohl bekannt ist, dass die Mehrheit der Menschen gegen Militäreinsätze sind – in Deutschland immerhin 70%! Trotzdem setzt sich die führende Elite darüber hinweg und nimmt Einwände gar nicht zur Kenntnis.
Wir fordern alle Menschen, die sich mit unseren Zielen verbunden fühlen auf, sich an den Aktionen der Friedensbewegung zu beteiligen, um der Ignoranz der maßgeblichen Politiker ein Ende zu bereiten!
Es muss sichtbar werden, dass wir keine militärischen Einsätze billigen – egal wo!
Unser Protest gegen das Rüstungsgeschäft, als Voraussetzung für weltweites Morden, muss stärker werden.
Den bedrohten Völkern in Palästina, Syrien, in der Ukraine und überall dort wo Krieg herrscht gehört unsere Solidarität. Wir setzen uns für sofortigen Waffenstillstand und eine Ächtung militärischer Aktionen ein.
Deutschland muss sich aus allen militärischen Aktionen zurückziehen, sein Rüstungsexport muss öffentlich kontrolliert und auf lange Sicht beendet werden.
Keine Anschaffung bewaffneter Drohnen!
Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!
Kein Einsatz us-amerikanischer Drohnen von deutschem Boden aus.