Erklärung der DKP zum 8. Mai – Tag der Befreiung

8. Mai 2017: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
Für Frieden, Arbeit, Solidarität – Der Kampf geht weiter!

Am 8. Mai 1945 vor 72 Jahren hatte die Antihitlerkoalition den deutschen Faschismus endgültig zerschlagen und beendete den bis dahin verheerendsten Krieg der Menschheitsgeschichte. Es waren vor allem die Sowjetunion, ihre Führung und die Rote Armee, die den Sieg über den deutschen Faschismus herbeiführten – und dafür die Hauptlast des Krieges zu tragen hatten. 27 Millionen Tote auf dem Gebiet der UdSSR waren der Preis. Deshalb sagen wir heute: Dank Euch, Ihr Sowjetsoldaten, für die Befreiung von Faschismus und Krieg!

Der Faschismus ist nicht vom Himmel gefallen. Die Spitzen von Industrie und Wirtschaft hatten Hitler an die Macht gebracht. Der Faschismus diente der Durchsetzung der Interessen des deutschen Kapitals. Die imperialistische Strategie war darauf ausgerichtet, die Ausbeutung in Deutschland zu erhöhen und breite Teile der Bevölkerung auszuplündern. Sie war darauf ausgerichtet, die Herrschaft nach innen mit Repression und massivem Demokratieabbau und nach außen mit Kriegspolitik zu sichern. Sie war darauf ausgerichtet, das Einflussgebiet zu vergrößern und den Kommunismus – mit der Oktoberrevolution und der Gründung des ersten sozialistischen Staates zur Gefahr geworden – zu vernichten. Das Ergebnis waren die Zerschlagung der deutschen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung, Massenmord und der zweite Weltkrieg mit 55 Millionen Toten, Hunger, Not und Elend.

Am 8. Mai 2017 sind deutsche Soldaten wieder in aller Welt, „Erklärung der DKP zum 8. Mai – Tag der Befreiung“ weiterlesen

Der Spanische Krieg 1936 – 1939

Am Donnerstag, den 6. April, ab 19.30 Uhr, findet im „Beppo“ ein offener Bildungsabend zum Spanischen Krieg statt. Reinhardt Silbermann und Cilly Keller aus Hamburg werden in einem Multimedia-Vortrag die internationalistische Hilfe für die Republik darstellen und insbesondere auf den Kampf der Seeleute bei der Lieferung von Hilfsgütern und der Umgehung der Blockade eingehen.

Wir veröffentlichen unten stehend einen Beitrag von Dr. Werner Abel, veröffentlicht im April 2016 von den „Kämpfern und Freunden der Spanischen Republik 1936 – 1939 e.V. (KFSR)“

Der Spanische Krieg 1936 – 1939

„Wenn in Spanien“, so sagte am 14. Juni 1937 während einer Sitzung des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale in Moskau der deutsche Kommunist Wilhelm Florin, „die Volksfront von den Faschisten niedergeschlagen würde, dann würde die Kriegsgefahr merklich anwachsen, der Frieden in Europa sehr schnell gefährdet sein. Darüber müssen wir uns klar sein und das den sozialdemokratischen Arbeitern und Funktionären in Frankreich und England klarlegen“. Die Mahnung, die von verschiedenen Einheitsfront-Angeboten unterlegt wurde, verhallte bei der Sozialistischen Internationale ungehört. Aber auch die politische Klasse der bürgerlichen Demokratien konnten oder wollten nicht verstehen, was die Kommunisten klarsichtig prognostiziert hatten: Der Krieg in Spanien ist das Vorspiel eines neuen Weltkriegs. „Der Spanische Krieg 1936 – 1939“ weiterlesen

Stolperstein für Jan Gerdes

P r e s s e m i t t e i l u n g _______________________

Ein S T O L P E R S T E I N für Johann Gerdes.

Am Mittwoch, 22. Februar 2017, wird der Künstler Gunter Demnig um 9 Uhr vor dem ehemaligen Haus des KPD – Mitglieds und Mitglied des Oldenburger Landtages, Johann (Jan) Gerdes, Neusüdenderweg 50, Oldenburg, einen Stolperstein verlegen.

Im Neusüdenderweg wurde Jan Gerdes von Angehörigen der SA zusammengeschlagen und man schoss auf ihn. Er erlag seinen Verletzungen.

Die Verlegung des Stolpersteins wird begleitet von Wort- und Liedbeiträgen.

Initiatoren und Kooperationspartner :
• Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V.
• CVJM/Gruppe junger Erwachsener/Thomaskirche Ofenerdiek
• DKP Oldenburg

Die Verlegung wird ohne öffentliche Mittel finanziert. Der Stolperstein wird auf privatem Grund verlegt, dennoch öffentlich sichtbar sein.
Wir würden uns über Ihre Teilnahme und Berichterstattung sehr freuen.

Oldenburg, 08. Februar 2017

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Pressemitteilung des Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V.
Cloppenburger Str. 109 – 26135 Oldenburg
www.fluchtmuseum.de – info@fluchtmuseum.de

Jahresauftakt und Filmveranstaltung der DKP Oldenburg

06/01/2017 20:00 – 22:00
Bei Beppo, Auguststr. 57, Oldenburg

Olga Benario ist 31 Jahre alt, als sie ins KZ Ravensbrück kommt. Ravensbrück liegt bei Fürstenberg/Havel in Brandenburg, ca. 1 Stunde von Berlin. Ravensbrück, das steht für das größte Frauenkonzentrationslager im Deutschen Reich. In unmittelbar Nähe liegt das für junge Mädchen eingerichtete KZ Uckermark. 34 Jahre alt ist Olga, als sie mit jüdischen Mithäftlingen in die „Heil- und Pflegeanstalt“ Bernburg verbracht und vergast wird.

Olgas Leben und Wirken war den DDR-Bürgern bekannt. Straßen, Kindergärten und Schulen waren nach ihr benannt. Zur ihrer Popularität trug maßgeblich die in Romanform gehaltene Biographie von Ruth Werner bei. Eine Heldenbiographie von links? Nein, das Wachhalten der Geschichte einer mutigen Frau, Kommunistin, Antifaschistin und Jüdin. Nach der Rückwende 1989 verschwand ihr Name, wie der unzähliger anderer AntifaschistInnen. Antifaschismus soll als verordnet verleumdet, und ausgetilgt, die Erinnerungen ausgelöscht sein.

Wir halten dagegen und zeigen den Dokumentarfilm zu unserem Jahresauftakt in Erinnerung an Olga, an Rosa und Karl, an die Mutigen von Gestern um für das Heute zu lernen.
Denn, der Kampf gegen Faschismus und Krieg – das gilt gestern wie heute – die sind untrennbar miteinander verwoben.

Eintritt frei.

Warum es zur Massenvernichtungspolitik der Nazis gegen die in Europa lebenden Juden kam

Referat auf der Diskussionsveranstaltung der DKP Oldenburg anlässlich der Reichspogromnacht

Anlässlich des Gedenkens an die Reichsprogromnacht findet in Oldenburg traditionell ein Erinnerungsgang statt. Diese Gedenkdemonstration geht den Weg der damaligen verhafteten jüdischen Bürger vom Polizeigefängnis -der heutigen Landesbibliothek – zum Gerichtsgefängnis. In diesem Jahr beteiligten sich ca. 2000 Menschen an dem Gedenkmarsch.

Aus dem Anlass und um ein marxistisches Verständnis von Antisemitismus und des Holocaust zu fördern, lud die DKP Jürgen Lloyd, Lehrer an der Karl-Liebknecht-Schule in Leverkusen ein. Wir veröffentlichen hier sein gehaltenes Referat.

»Was bedeutet der Holocaust für unser Verständnis vom Faschismus?«

Jürgen Lloyd, Referat, DKP Oldenburg, 03.11.2016

Warum beschäftigen wir uns mit der Vernichtungspolitik der Nazis? Reicht es nicht, dass wir uns doch sehr weitgehend darin einig sind, dass der Holocaust, also das, was wir u.a. mit Auschwitz verbinden, ein schreckliches Verbrechen war? Die, die das nicht so sehen, die die faschistische Vernichtungspolitik verharmlosen wollen, oder ihr gar etwas Gutes abgewinnen wollen, an die richtet sich unsere Beschäftigung ja nicht – die erreichen wir damit auch nicht. Warum also beschäftigen wir uns damit? „Warum es zur Massenvernichtungspolitik der Nazis gegen die in Europa lebenden Juden kam“ weiterlesen

Veranstaltung zur Reichsprogromnacht

Am 3.11. findet im „Beppo“ eine Veranstaltung der DKP zum  Antisemitismus und der Vernichtungspolitik der Hitlerfaschisten statt. Eingeladen ist Jürgen Lloyd aus Krefeld, Lehrer an der Karl-Liebknecht-Schule der DKP.

Als vor 78 Jahren die Synagogen in Deutschland angezündet wurden, war das ein vorläufiger trauriger Höhepunkt der Verfolgung von Jüdinnen und Juden im so genannten „Dritten Reich“ und es war der Startschuss zur gewaltsamen Vertreibung und Ermordung jüdischer BürgerInnen. „Veranstaltung zur Reichsprogromnacht“ weiterlesen

Carl von Ossietzky am 3.10. im Beppo

Vor 127 Jahren, am 3. Oktober 1889 wurde der Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky geboren. Zu diesem Anlass findet am „Tag der deutschen Einheit“ eine Lesung in der Gaststätte „Bei Beppo“ statt.

Die DKP Oldenburg will mit dieser Veranstaltung an den großen Journalisten, Schriftsteller und Pazifisten erinnern, den die Nazis verfolgten um seine Stimme für Frieden, Demokratie und sozialer Republik zum Schweigen zu bringen.

„In der heutigen Zeit in der der Krieg ganze Regionen verwüstet, deutsches Militär ins Ausland geschickt und die Spannungen zu Russland verschärft werden, hat uns der Pazifist Ossietzky einiges zu sagen,“ erklärt hierzu der Vorsitzende „Carl von Ossietzky am 3.10. im Beppo“ weiterlesen

60 Jahre KPD-Verbot: Zeitzeugen erinnern sich

Am vergangenen Donnerstag fand in Bremen eine gut besuchte Veranstaltung zum Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands vor 60 Jahren statt. Über 80 Teilnehmer fanden sich in den Weserterrassen am Osterdeich ein. Auch aus Oldenburg und Umland reisten zahlreiche Gäste an.

Wir veröffentlichen hier einen Zeitungsartikel des Weserkurier. Der Journalist Jürgen Theiner führte anlässlich der Veranstaltung ein Interview mit Willi Gerns (DKP, Opfer der Kommunistenverfolgung in der Alt-BRD) und Heinrich Hannover (Jurist, Autor, Links-Anwalt)

Opfer der Gesinnungsjustiz
60 Jahre KPD-Verbot: Zeitzeugen erinnern sich
„60 Jahre KPD-Verbot: Zeitzeugen erinnern sich“ weiterlesen

Neue Kommunistische Partei Niederlande in Esterwegen

Am 7. Mai nahmen KommunistInnen aus Holland und Deutschland an der Gedenkfeier in Esterwegen zur Befreiung vom Faschismus teil. Unsere Holländischen GenossInnen haben uns nun die deutsche Übersetung ihre Rede zur Verfügung gestellt, die wir hiermit veröffentlichen.

Für die Neue Kommunistische Partei der Niederlande hielt das Sekretariatsmitglied des Bezirks Groningen der NCPN, Matthijs Dröge, folgene Rede: „Neue Kommunistische Partei Niederlande in Esterwegen“ weiterlesen

FILMREIHE 75 Jahre Überfall auf die Sowjetunion

Am 22. Juni 1941 überfiel der deutsche Imperialismus die Sowjetunion, nachdem er in den vergangenen zwei Jahren halb Europa unterworfen und gemeinsam mit den so genannten Achsenmächten einen Weltkrieg zur Neuaufteilung der Weltmärkte begonnen hatte. “Stalin bricht Hitler das Genick“, so brachte Ernst Thälmann seine Zuversicht und sein festes Vertrauen zum ersten Arbeiter- und Bauernstaat zum Ausdruck. Hatte 1939 der Nichtangriffspakt mit Hitlerdeutschland viele schwankend gemacht, so sehnten doch Millionen Menschen in der ganzen Welt darauf, das nun eine Wende im Krieg eintreffen möge.

Wir zeigen zum 75. Jahrestag des Überfalls russische Filme aus verschiedenen Jahrzehnten. Und wenn auch heute kein Vaterland des internationalen Proletariats uns zur Seite steht gegen Faschismus und Krieg, so ziehen wir dennoch Kraft und Hoffnung aus der damals real gewordenen Utopie. Denn die Geschichte soll uns ein Lehrmeister sein! Für alle, die einen Blick wagen wollen, wie es wirklich war: „FILMREIHE 75 Jahre Überfall auf die Sowjetunion“ weiterlesen