Jahresauftakt und Filmveranstaltung der DKP Oldenburg

06/01/2017 20:00 – 22:00
Bei Beppo, Auguststr. 57, Oldenburg

Olga Benario ist 31 Jahre alt, als sie ins KZ Ravensbrück kommt. Ravensbrück liegt bei Fürstenberg/Havel in Brandenburg, ca. 1 Stunde von Berlin. Ravensbrück, das steht für das größte Frauenkonzentrationslager im Deutschen Reich. In unmittelbar Nähe liegt das für junge Mädchen eingerichtete KZ Uckermark. 34 Jahre alt ist Olga, als sie mit jüdischen Mithäftlingen in die „Heil- und Pflegeanstalt“ Bernburg verbracht und vergast wird.

Olgas Leben und Wirken war den DDR-Bürgern bekannt. Straßen, Kindergärten und Schulen waren nach ihr benannt. Zur ihrer Popularität trug maßgeblich die in Romanform gehaltene Biographie von Ruth Werner bei. Eine Heldenbiographie von links? Nein, das Wachhalten der Geschichte einer mutigen Frau, Kommunistin, Antifaschistin und Jüdin. Nach der Rückwende 1989 verschwand ihr Name, wie der unzähliger anderer AntifaschistInnen. Antifaschismus soll als verordnet verleumdet, und ausgetilgt, die Erinnerungen ausgelöscht sein.

Wir halten dagegen und zeigen den Dokumentarfilm zu unserem Jahresauftakt in Erinnerung an Olga, an Rosa und Karl, an die Mutigen von Gestern um für das Heute zu lernen.
Denn, der Kampf gegen Faschismus und Krieg – das gilt gestern wie heute – die sind untrennbar miteinander verwoben.

Eintritt frei.

PULVERTURM – ZEITUNG DER DKP OLDENBURG

Pünktlich zum Winterbeginn hat die DKP Oldenburg einen neuen PULVERTURM herausgebracht.

Aus dem Inhalt:
• DKP kandidiert zur Bundestagswahl
• Militarismus und (die) Oldenburg
• Oldenburg – Hauptstadt der Berufsverbote; Interview mit Uwe Koopmann
• Jürgen Lloyd zur Reichsprogromnacht in Oldenburg; Veranstaltungsbericht

Download der Zeitung hier

DKP Niedersachsen stellt Landesliste auf

Auf ihrer Bezirksmitgliederversammlung stellt die DKP Niedersachsen ihre Landesliste für die Bundestagswahl 2017 auf.

Zu einer Bezirksmitgliederversammlung am vergangenen Samstag im Freizeitheim Linden in Hannover versammelten sich 41 DKP-Mitglieder um ihre KandidatInnen zur Bundestagswahl zu nominieren.

Die Liste wird angeführt von Achim Bigus, 57 Jahre, Werkzeugmacher und VK-Leiter aus Osnabrück und Sabine Huppert, 56 Jahre, Zeitungsausträgerin und Vorsitzende der DKP Hannover-Mitte. Weitere 5 Frauen und 10 Männer kandidieren auf der Liste der niedersächsichen KommunistInnen.

Auf Platz 4 wurde Katinka Manizke, 36 Jahre, Pflegehelferin, Betriebsratsmitglied und Mitglied der DKP Oldenburg nominiert. Auf Platz 6, ebenfalls aus Oldenburg, tritt unsere Genossin Ruth Rieß, 60 Jahre und auf Listenplatz 13, aus Wilhelmshaven, unser Genosse Marc Galwas, 46 Jahre, an.

Frieden mit Russland

8000 Menschen demonstrierten am 8.10. in Berlin gegen Aufrüstung und Kriegsbeteilugung der deutschen Bundeswehr. Auch die Gliederungen der DKP reisten aus dem ganzen Bundesgebiet an und stellten einen kämpferischen Block. Unsere GenossInnen der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) beteiligten sich am Jugendblock „Jugend gegen Krieg“. Hier die Rede von Lena Kreymann (SDAJ), welche sie im Namen des Jugendbündnis auf der Abschlusskundgebung hielt: „Frieden mit Russland“ weiterlesen

Carl von Ossietzky am 3.10. im Beppo

Vor 127 Jahren, am 3. Oktober 1889 wurde der Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky geboren. Zu diesem Anlass findet am „Tag der deutschen Einheit“ eine Lesung in der Gaststätte „Bei Beppo“ statt.

Die DKP Oldenburg will mit dieser Veranstaltung an den großen Journalisten, Schriftsteller und Pazifisten erinnern, den die Nazis verfolgten um seine Stimme für Frieden, Demokratie und sozialer Republik zum Schweigen zu bringen.

„In der heutigen Zeit in der der Krieg ganze Regionen verwüstet, deutsches Militär ins Ausland geschickt und die Spannungen zu Russland verschärft werden, hat uns der Pazifist Ossietzky einiges zu sagen,“ erklärt hierzu der Vorsitzende „Carl von Ossietzky am 3.10. im Beppo“ weiterlesen

Der neue Pulverturm ist da

Nach zwei Jahren Abstinenz wagen wir uns an die Neuherausgabe des altbewährten Pulverturms. Viele alte Leser werden sich erinnern. Wir wollen an alte gute Zeiten anknüpfen und heiße Oldenburger Themen auf leninsche Weise angreifen. Hier unser Leitartikel in der neuen Herbstausgabe.

Wohnst du schon oder haust du noch?

Es lässt sich leben in Oldenburg, dieser schicken Stadt des 21.Jahrhundert („Übermorgenstadt“) mit kulturellem Angebot und der Möglichkeit, schnell im Grünen zu sein. Wenn man es sich leisten kann. Dann lebt man wie in einem Prospekt der Wohnungswirtschaft, wie derzeit am hiesigen Yachthafen anzusehen.

Alle gegen alle?
Was aber wenn man alleinerziehend, Lohn-Aufstocker, Hartz-Bezieher, Flüchtling oder Student ist, zur arbeitenden Klasse gehört? Dann wird es auch auf dem Oldenburger Wohnungsmarkt eng. „Der neue Pulverturm ist da“ weiterlesen

Glückwünsche an die GenossInnen in Göttingen und Hannover!

Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen konnte die DKP ihren Bekanntheitsgrad erhöhen.

In Göttingen trat die DKP gemeinsam mit der Partei DIE LINKE, der Groner Antifaschistischen Liste und unorganisierten Linken in der Wählergemeinschaft Göttinger Linke an. Diese errang drei Mandate im Göttinger Rat und stellt zukünftig zwei weitere Vertreter in den Ortsbeiräten. Darunter unser Genosse Hendrik Falkenberg.
Die DKP in Hannover verpasste nur knapp den Einzug in den Bezirksbeirat Linden, konnte aber durch einen engagierten Wahlkampf deutlich ihren Bekanntheitsgrad erhöhen.

Wir grüßen an dieser Stelle unsere GenossInnen. Macht weiter so! Beim nächsten mal sind wir hoffentlich auch in Oldenburg stark genug uns in die Kommunalwahlen einzumischen.

Auch den GenossInnen und Mitgliedern in der Partei DIE LINKE in Oldenburg, Friesland und Wilhelmshaven möchten wir herzlich gratulieren. „Glückwünsche an die GenossInnen in Göttingen und Hannover!“ weiterlesen

Weg mit dem KPD-Verbot von 1956!

„60 Jahre KPD Verbot – 60 Jahre Demokratieabbau“
Podiumsdiskussion zum KPD Verbot

4. August 2016, um 19 Uhr
Bürgerhaus Weserterrassen, Osterdeich 70 B, 28205 Bremen

Veranstalter: Bremer Antikapitalistische Linke (BAL), Deutsche Kommunistische Partei (DKP), Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg

Moderation: Wolfgang Meyer von der Bremer Linkspartei

Das Podium ist besetzt mit: Inge Höger, Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Schirmfrau der Bildungsgemeinschaft SALZ, Patrik Köbele, Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei, Professor Dr. Ekkehard Lieberam, Sozialwissenschaftler, Marxistisches Forum Sachsen und Willi Gerns aus Bremen, Mitglied und Funktionär in der KPD/DKP seit über 67 Jahren, 30 Monate in Haft, verurteilt von der Sonderstrafkammer Lüneburg.

Wahl für fremde Interessen

Pressemitteilung des DKP-Parteivorstandes, 14. März 2016

DKP: Die linke Alternative zum verlogenen Rassismus zeigen

Zum Wahlergebnis der AfD bei den Landtagswahlen am vergangenen Sonntag stellt die stellvertretende DKP-Vorsitzende Wera Richter fest:

„Die AfD ist eine Partei der Banken und Konzerne. Ob es um das Asylrecht, um Kriegspolitik oder um den Mindestlohn, um Steuerpolitik oder Hartz IV geht: Die AfD steht für eine asoziale Politik gegen die Bedürfnisse der arbeitenden Menschen. Ein Teil der Eliten in Deutschland braucht diese Politik. Auch viele Beschäftigte und Erwerbslose, Rentnerinnen und Rentner sowie Jugendliche haben die AfD gewählt. Sie haben gegen ihre eigenen Interessen gewählt.

Im letzten Jahr haben wir eine Welle der Solidarität mit Flüchtlingen erlebt. Auch die DKP-Mitglieder haben sich an Aktivitäten und Hilfsaktionen beteiligt. Aber die ‚Willkommenskultur‘ der Bundeskanzlerin sah so aus: Die Kommunen sollten die Kosten tragen. Die Ehrenamtlichen sollten die Arbeit machen. Die Unternehmer sollten Flüchtlinge als billige Arbeitskräfte bekommen. Die Bundesregierung hat zur gleichen Zeit ihre Politik der Abschottung gegen Flüchtlinge und ihre Politik des Rotstifts und der Aufrüstung fortgesetzt. Sie hat vor allem ihre Kriegspolitik fortgesetzt und damit weiter Flucht verursacht. CDU und SPD verlieren Vertrauen. Die Scheinheiligkeit der Merkel-Rhetorik ist offensichtlich.

Die verlogene AfD-Propaganda behauptet, die Rassisten wollten die sozialen Probleme lösen. Linke Politik heißt, den arbeitenden Menschen eine Alternative dazu anzubieten. Die Flüchtlinge, die in Griechenland im Schlamm festsitzen, mussten ihre Heimat verlassen, weil die Kriegspolitik der Großmächte das Leben dort unerträglich macht. Die DKP bleibt dabei: Wir fordern ein Bleiberecht für alle Flüchtlinge, wir fordern, dass die Banken und Konzerne zur Kassen gebeten werden, um für Unterbringung und Integration der Flüchtlinge zu bezahlen. Das Geld, das in neue Rüstungsprogramme gesteckt wird, gehört in den Wohnungsbau und das Bildungswesen.

Keine Regierung wird von selbst für Sozialwohnungen sorgen, kein Unternehmer wird freiwillig höhere Gehälter und gute Ausbildung zahlen. Die Flüchtlinge sind für diese Politik nicht verantwortlich. Sie werden aber von Politikern und Unternehmern benutzt, um uns gegeneinander auszuspielen, um die Arbeiterklasse zu spalten. Die DKP sagt: ‚Unsere Willkommenskultur heißt gemeinsam kämpfen!’“

http://news.dkp.suhail.uberspace.de/2016/03/wahl-fuer-fremde-interessen/