Ostern auf die Straße für den Frieden!

Die DKP Oldenburg ruft auf, sich am Oldenburger Ostermarsch zu beteiligen!

Der Raketenangriff des US-Imperialismus auf die syrische Luftwaffenbasis Al-Schairat in der Nacht zum 7. April, stellt noch einmal mit aller Deutlichkeit vor aller Augen, wie wichtig es heute ist, sich in die Friedensbewegung einzureihen. Ohne jeglichen Beweis eskaliert die Trump-Regierung der USA und findet Wohlwollen und Zustimmung der Regierenden der Europäischen Union.

Aufmarsch und Säbelrasseln der NATO- und EU-Staaten an der russischen Grenze, Aufrüstung und Modernisierung aller Waffengattungen, der Ruf nach Teilhabe an atomarer Bewaffnung der Bundeswehr und eine Propaganda Goebbelscher Manier „Der Russe ist schuld!“. Es ist offensichtlich, dass sich die kapitalistische Welt in einer großen Krise befindet und sich in unlösbare Widersprüche verstrickt. Die agressive Haltung der imperialistischen Hauptmächte drohen diese Krise zu einer Katastrophe für die Menscheit werden zu lassen.

Heraus zum Ostermarsch!
Gegen NATO, Atomwaffen und Aufrüstung!

Der Oldenburger Ostermarsch beginnt um 11 Uhr vom Brunneneck in der Langen Straße. Veranstalter ist das Oldenburger Friedensbündnis.Die DKP ist mit einem Infotisch am Ort und sammelt Unterstützungsunterschriften für ihre Kandidatur zur Bundestagswahl: 100% Antikriegspartei!

Aufruf des Oldenburge Friedensbündnis
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Aufruf der DKP
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Der Spanische Krieg 1936 – 1939

Am Donnerstag, den 6. April, ab 19.30 Uhr, findet im „Beppo“ ein offener Bildungsabend zum Spanischen Krieg statt. Reinhardt Silbermann und Cilly Keller aus Hamburg werden in einem Multimedia-Vortrag die internationalistische Hilfe für die Republik darstellen und insbesondere auf den Kampf der Seeleute bei der Lieferung von Hilfsgütern und der Umgehung der Blockade eingehen.

Wir veröffentlichen unten stehend einen Beitrag von Dr. Werner Abel, veröffentlicht im April 2016 von den „Kämpfern und Freunden der Spanischen Republik 1936 – 1939 e.V. (KFSR)“

Der Spanische Krieg 1936 – 1939

„Wenn in Spanien“, so sagte am 14. Juni 1937 während einer Sitzung des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale in Moskau der deutsche Kommunist Wilhelm Florin, „die Volksfront von den Faschisten niedergeschlagen würde, dann würde die Kriegsgefahr merklich anwachsen, der Frieden in Europa sehr schnell gefährdet sein. Darüber müssen wir uns klar sein und das den sozialdemokratischen Arbeitern und Funktionären in Frankreich und England klarlegen“. Die Mahnung, die von verschiedenen Einheitsfront-Angeboten unterlegt wurde, verhallte bei der Sozialistischen Internationale ungehört. Aber auch die politische Klasse der bürgerlichen Demokratien konnten oder wollten nicht verstehen, was die Kommunisten klarsichtig prognostiziert hatten: Der Krieg in Spanien ist das Vorspiel eines neuen Weltkriegs. „Der Spanische Krieg 1936 – 1939“ weiterlesen

KP der Türkei ruft auf mit „Nein“ zu stimmen

In der Türkei findet am 16. April eine Volksabstimmung zu einer Verfassungsänderung statt. Für dieses Referendum werben AKP und MHP. Zu den Gegnern, die die Umwandlung der Republik in eine Präsendialdiktatur ablehnen, gehören die Kommunistische Partei der Türkei (TKP), zu der die DKP enge Beziehungen unterhält. Uns erreichte folgender Aufruf ihres Deutschland-Komitees, in dem sie sich an die türkischen MigrantInnen wendet mit „Nein“ zu stimmen und sich zu organisieren.

Wie die TKP betont, werden ihre GenossInnen und andere Gegner des Referandums täglich durch paramilitärische Gruppen bei der Flugblattverteilung angegriffen und verletzt. Eine „NEIN-Werbung“ soll quasi nicht stattfinden. Da die türkische Community ein wichtiger Wahlkreis für die Herrschenden in der Türkei darstellt, ist „es ist nicht zu vermeiden, dass die politische Spannung in der Türkei sich direkt unter den aus der Türkei stammenden Bürgerinnen und Bürgern in der Bundesrepublik wiederfindet“, so die TKP. Für ein „ja“ unter den türkischen MigrantInnen werde schon lange von rechten Organisationen, insbesondere in den Moscheen und geheimen Sekte geworben, nicht erst seit dem Deutschland-Besuch des Ministerpräsident Yildirim Mitte Februar in Oberhausen.

Die Internetseite der KP der Türkei findet ihr hier

Dieses NEIN reicht zwar nicht, aber trotzdem  „NEIN“!

Erdoğan und das AKP-Regime suchen unter dem Deckmantel Referendum eine politische wie juristische Legitimation für ihre neoliberale und absolutistische Ordnung. Sie versuchen die Zukunft der Türkei, wieder einmal von einem erzwungenen Gang zur Urne abhängig zu machen. „KP der Türkei ruft auf mit „Nein“ zu stimmen“ weiterlesen

Ein Marx für unsere Tage

In der kommenden Woche am Donnerstag den 02.03. läuft bundesweit der Film

Der junge Karl Marx

an.

In Oldenburg wird er im Kino Casablanca (Johannisstr. 17) zu sehen sein. Ein Muss für alle Marxfans – MarxistInnen – und solchen die es werden wollen.

Sehr lange ist es her, dass das Leben und Wirken von Karl Marx im Spielfilm verabeitet wurde; vermutlich letztmalig 1980, als Koproduktion der DDR und der UdSSR. Damals unter dem fast wortgleichen Titel „Karl Marx – Die jungen Jahre“, in der Regie von Lew Kulidschanow und Manfred Krause. Auch dieser beleutete die Jahre bis zur Entstehung des „Manifest der Kommunistischen Partei“ 1848. Vielleicht lässt sich der Film noch besorgen. Wenn es uns gelingen sollte, dann lasst uns vergleichen. Erst einmal sind wir ganz gespannt darauf, was uns erwartet. Und die Kritiken, die lassen hoffen!

Hier eine Rezension des neuen Marx-Films aus der Zeitung „unsere zeit“ – Zeitung der DKP:

Ein Marx für unsere Tage

Ein Porträt des Revolutionärs, aber noch nicht das einzig wahre „Ein Marx für unsere Tage“ weiterlesen

Stolperstein für Jan Gerdes

P r e s s e m i t t e i l u n g _______________________

Ein S T O L P E R S T E I N für Johann Gerdes.

Am Mittwoch, 22. Februar 2017, wird der Künstler Gunter Demnig um 9 Uhr vor dem ehemaligen Haus des KPD – Mitglieds und Mitglied des Oldenburger Landtages, Johann (Jan) Gerdes, Neusüdenderweg 50, Oldenburg, einen Stolperstein verlegen.

Im Neusüdenderweg wurde Jan Gerdes von Angehörigen der SA zusammengeschlagen und man schoss auf ihn. Er erlag seinen Verletzungen.

Die Verlegung des Stolpersteins wird begleitet von Wort- und Liedbeiträgen.

Initiatoren und Kooperationspartner :
• Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V.
• CVJM/Gruppe junger Erwachsener/Thomaskirche Ofenerdiek
• DKP Oldenburg

Die Verlegung wird ohne öffentliche Mittel finanziert. Der Stolperstein wird auf privatem Grund verlegt, dennoch öffentlich sichtbar sein.
Wir würden uns über Ihre Teilnahme und Berichterstattung sehr freuen.

Oldenburg, 08. Februar 2017

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Pressemitteilung des Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V.
Cloppenburger Str. 109 – 26135 Oldenburg
www.fluchtmuseum.de – info@fluchtmuseum.de

Zum Gedenken an die Bremer Räterepublik von 1919

Veranstaltung zu Ehren der Verteidiger
der Bremer Räterepublik

Sonntag, 12. Februar 2017 | 11 Uhr, Waller Friedhof

Es spricht: Ingo Schumann, Betriebsrat IG Metall
Musik: Buchtstraßenchor und das Rote Krokodil
Anschließend: Kulturprogramm im Westend ab 12.00 Uhr

Wir veröffentlichen hier den Aufruf zur Veranstaltung:

Am 04. Februar 2017 jährt sich zum 98. Mal die Niederschlagung der Bremer Räterepublik. Die Herrschaft des Arbeiter- und Soldatenrates in der Revolution von 1918/19 und die Existenz der „Sozialistischen Republik Bremen“ vom 10. Januar bis zum 04. Februar 1919 gehören zur demokratischen Tradition unserer Stadt.

Der Kieler Matrosenaufstand, der die deutsche Revolution im November 1918 einleitete, bildete auch in Bremen den Auslöser für den Sturz der alten Ordnung. Am 6. November gab der Unabhängige Sozialdemokrat Adam Frasunkiewiecz vom Balkon des Rathauses bekannt, dass ein Arbeiter- und Soldatenrat gebildet wird. Doch anders als in Bremen, wo die Linke die Mehrheit in der Arbeiterbewegung hatte, kam die Revolution in Berlin und im Reich bald ins Stocken. Die Führung der Mehrheitssozialdemokratie unter Ebert und Scheidemann und die Spitzen der Gewerkschaften wollten eine Entwicklung wie nach der russischen Oktoberrevolution verhindern „Zum Gedenken an die Bremer Räterepublik von 1919“ weiterlesen

Unterschreiben und DKP-Kandidatur ermöglichen!

Am 24. September 2017 finden die Wahlen zum 19. Deutschen Bundestag statt. Die DKP tritt an. Für Niedersachsen wurde eine 13 Kandidaten umfassende Landesliste beschlossen. Drei der Kandidaten stammen aus der DKP Oldenburg.

Für die Kandidatur benötigt die DKP sogenannte Unterstützungs- unterschriften, da sie nicht im Bundestag vertreten ist. Auf Formularen des Wahlamtes sind Name und Anschrift anzugeben, mit der Unterschrift erklärt man sein Einverständnis, dass die Daten mit dem städtischen Melderegister abgeglichen werden. Das Bundeswahlgesetz der BRD sieht vor, dass jede Person nur für eine einzige Partei unterschreiben darf, sonst ist die Unterstützungsunterschrift ungültig.

Jetzt unterschreiben!
Einfach die Unterstützungsunterschrift runterladen, ausdrucken und an die genannte Kontaktadresse per Post schicken (eine elektronische Versendung ist nicht möglich).

DKP Niedersachsen
Göttinger Straße 58
30449 Hannover
Tel: 0511. 344223
E-Mail: info@dkp-niedersachsen.de
www.dkp-niedersachsen.de

Niedersachsen-Landesliste


Unterstützungsunterschrift Niedersachsen

Lernen aus den Niederlagen in Lateinamerika

Am 20.1.2017 führte die DKP Oldenburg eine gut besuchte Veranstaltung zu den aktuellen Entwicklungen in Latein-und Mittelamerika in der Gaststätte „Bei Beppo“ durch.

Unser Referent, der Genosse Günter Pohl, als Verantwortlicher für internationale Politik beim Parteivorstand stand Rede und Antwort zu den sich darstellenden, rückwärts gerichteten Tendenzen in nicht wenigen lateinamerikanischen Staaten.

Neben den politischen Veränderungen in Venezuela, Brasilien, Bolivien und anderen beantwortete er fundiert Fragen zu deren Auswirkunken auf Cuba, auch gerade nach dem Tod von Fidel Castro bis hin zu dem Bereich, welche Auswirkungen der Präsidentenwechsel in den USA in diesem Bereich haben könnte. Insbesondere widmete er sich den Gründen für die negativen Entwicklungen in einigen Staaten des Kontinents und verwies auf Versäumnisse der linken Regierungen, wie sie unter den revolutionären und kommunistischen Parteien augenblicklich ausgewertet werden. Die lebhafte Diskussion wird für uns seinen Ausdruck darin finden, diesen sogenannten „Hinterhof der USA“ sprich des US-Imperialismus nicht aus den Augen zu verlieren!